Boñar am Porma: Natur, Kultur und besondere Wege

File:Boñar - antigua fábrica de talcos 2024 A.jpg File:Boñar - antigua fábrica de talcos 2024 A.jpg Foto: Niels Johannes via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Boñar am Porma: Wege, Wasser und weite Blicke

Boñar verbindet markante Aussichtspunkte, Flusslandschaften und historische Zeugnisse. Auf der Wanderroute Los 4 puntos cardinales führt der Weg zur Peña Salona auf 1.241 Metern Höhe. Von dort öffnen sich Ausblicke auf Boñar und den Verlauf des Flusses Porma. Die Route gibt damit eine klare Orientierung für alle, die den Ort nicht nur im Ortszentrum, sondern auch aus der Landschaft heraus betrachten möchten.

Besonders abwechslungsreich zeigt sich der Porma an der Route PRC-LE 55 – Ascensión a Pico Cueto. Sie begleitet den Fluss vom Soto de Boñar aus durch einen Uferwald mit Pappeln, Birken, Kirschbäumen, Eschen und Erlen. Von der Pradera de la Jana aus bietet dieselbe Route Ausblicke auf die Picos de Europa und den Porma-Stausee. Weitere Perspektiven am Fluss eröffnet die Route PRC LE-56 – Por el río Porma, die an Ufervegetation mit Pappeln, Kirschbäumen und Birken vorbeiführt.

Eine andere Landschaftsnote setzt die Route PRC-LE 57 – Las Ermitas. Sie führt durch einen mediterranen Steineichenwald mit jahrhundertealten Bäumen. Zusammen mit den Wegen am Porma entsteht ein Wechsel zwischen Uferwald, Flussblicken, Hochlagen und mediterran geprägtem Wald, ohne dass dafür unterschiedliche Reiseziele miteinander vermischt werden.

Im weiteren Umfeld von Boñar liegt der Parque Regional Montaña de Riaño y Mampodre. Er ist von Boñar aus über die LE-331 in Richtung San Isidro sowie über die N-625 in Richtung Cistierna und die N-621 in Richtung Riaño erreichbar. Auch der Porma-Stausee gehört zu den markanten Zielen im weiteren Umfeld: Dort gibt es vielfältige Wassersportmöglichkeiten, ausgenommen motorisierte Schifffahrt. Außerdem hat die Junta de Castilla y León dort eine Schule für nautische Sportarten eingerichtet.

Zu den besonderen Punkten in Boñar zählt die Fuente de la Calda. Ihr Wasser tritt mit 26 °C aus, während aus der Quelle 50 Liter pro Sekunde fließen; außerdem trägt die Fuente de la Calda eine römische Inschrift. Die Puente Viejo, auch San-Pedro-Brücke genannt, stammt aus dem 14. Jahrhundert und ergänzt die historischen Bezugspunkte des Ortes.

Die Pfarrkirche der Iglesia y Plaza de Boñar wurde im 17. Jahrhundert unter der Schirmherrschaft des Marqués de Astorga errichtet. Ihr hoher Glockenturm beherbergt eine vom Marqués gestiftete Uhr und eine bewegliche Statue eines Maragato, eines Bewohners der Maragatería, die die Glocke schlägt. Die Plaza del Negrillón in Boñar vereint die Pfarrkirche und den nach ihr benannten versteinerten Baum. Am 12. Oktober findet in der Gemeinde Boñar die Feria de Nuestra Señora del Pilar statt.

Auch die lokale Spezialität Nicanores de Boñar gehört zur Eigenart des Ortes. Ein Familienzweig stellt sie in Boñar weiterhin nach dem ursprünglichen handwerklichen Verfahren und mit den ursprünglichen Zutaten Butter, Mehl, Eiern und Zucker her. Zwischen Valdehuesa und Rucayo liegt im weiteren Umfeld das Museo de la Fauna Salvaje, ein didaktischer und musealer Komplex mit 25 Ausstellungsräumen, in denen mehr als 8.000 Tierarten gezeigt werden. Im Ortszentrum liegt die ganzjährig bestehende Touristeninformation von Boñar.

Weitere Orte im Reiseumfeld

Weitere Ziele in diesem regionalen Zusammenhang sind Cofiñal, Murias De Rechivaldo, Las Herrerías, Santa Eulalia De Cabrera, Valverde De La Virgen, Santiago Millas, Villarente und Vega de Infanzones.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: León.

Unterkünfte in Boñar vergleichen

Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.

Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com

Für Anbieter