Hermosilla und die romanische Iglesia de Santa Cecilia

File:Hermosilla (Oña) - 001 (36690812016).jpg File:Hermosilla (Oña) - 001 (36690812016).jpg Foto: Luis Rogelio HM via Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0

Hanglage und historische Spuren

Hermosilla liegt an einem Hang, der zum Fluss Oca abfällt. Die erste Erwähnung des Ortes findet sich in der Gründungsurkunde von San Salvador de Oña vom 12. Februar 1011. Damit stehen in Hermosilla eine klar erkennbare Landschaftslage und ein exakt datierter historischer Bezug nebeneinander.

Festtag und Route durch die Romanik

Zu den lokalen Festen von Hermosilla zählt San Bartolomé am 24. August. Einen kulturellen Zugang eröffnet außerdem die Route Por tierras de la Bureba. Sie erkundet die romanische Baukunst in Burgos aus dem späten 12. und frühen 13. Jahrhundert und führt auch durch Hermosilla. Der Abschnitt der Route Por tierras de la Bureba in Hermosilla konzentriert sich auf die Iglesia de Santa Cecilia. Für Hermosilla wird dabei nur deren Apsis dem romanischen Stil zugeordnet.

Die Iglesia de Santa Cecilia

Die Iglesia de Santa Cecilia steht am Ende der Calle Mayor auf einem Hügel im nördlichen Teil von Hermosilla. Die Kirche hat romanische Ursprünge aus dem 12. Jahrhundert; die erhaltene Choranlage stammt aus den letzten Jahrzehnten des 12. Jahrhunderts. Am 14. Februar 2024 war die Iglesia de Santa Cecilia seit mehreren Jahren wegen zahlreicher Risse geschlossen, die ihre bauliche Stabilität bedrohten.

Eine präzise gegliederte Apsis

Die halbkreisförmige Apsis der Iglesia de Santa Cecilia ist durch angesetzte Säulen in drei Abschnitte gegliedert. Eine Apsis bezeichnet den meist halbrunden Abschluss eines Kirchenraums. Die Choranlage bewahrt vier ihrer fünf ursprünglichen Fenster. Die Iglesia de Santa Cecilia gilt als eine der schönsten und interessantesten romanischen Apsiden der Provinz Burgos.

Stein, Kragsteine und Gewölbe

An der Außenseite der Choranlage der Iglesia de Santa Cecilia finden sich Arbeiten des als maestro de Cerezo de Río Tirón bekannten Künstlers. Die Kragsteine zeigen Männerbüsten, fantastische Wesen sowie Haus- und Wildtiere. In der Iglesia de Santa Cecilia dominiert rötlicher Sandstein aus Steinbrüchen der La Bureba. Die romanische Choranlage bewahrt außerdem das ursprüngliche Tonnengewölbe über dem Presbyterium und das ursprüngliche Viertelkugelgewölbe über der Apsis. Ein Tonnengewölbe ist eine längs geführte, tunnelartige Wölbung; ein Viertelkugelgewölbe bildet eine kuppelförmige Teilwölbung.

Blick über Hermosilla und weitere Spuren

Vom Atrium der Iglesia de Santa Cecilia bietet sich ein Blick auf einen großen Teil der Wohnhäuser von Hermosilla und die umliegenden bewirtschafteten Felder. Ein Atrium ist ein vorgelagerter Hof- oder Eingangsbereich; in Hermosilla richtet sich der Blick von der Kirche auf das bewohnte und landwirtschaftlich genutzte Umfeld. Eine Grabstele gilt als einziger erhalten gebliebener Rest des mittelalterlichen Friedhofs, der an die Iglesia de Santa Cecilia angeschlossen war. In Hermosilla sind außerdem die Überreste einer römischen Villa sichtbar.

Unterkünfte in Hermosilla vergleichen

Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.

Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com

Weitere Reiseziele im Reiseziel Burgos

Weitere Reiseziele im Reiseziel Burgos sind Hontoria, Cebolleros, Vilviestre Del Pinar, Villamartín De Villadiego, Escalada, Burgos, Orbaneja Riopico und Milagros.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Burgos.

Für Anbieter