Cubas: Wege am Júcar und Feste in Jorquera
Wege am Júcar
Wenn Sie die Route Cubas-Jorquera einplanen, beginnt sie an der Ermita de Cubas und ist 10 Kilometer lang. Über eine Brücke überquert die Route den Júcar; außerdem folgt sie dem Verlauf eines Bewässerungskanals. Am Flussufer verläuft sie im Schatten von Pappeln, Walnussbäumen und Feigenbäumen. Der Weg verbindet dabei den Ausgangspunkt an der Einsiedelei mit dem Flusslauf und den landwirtschaftlich geprägten Spuren der Bewässerung. Brücke, Kanal und Ufervegetation gehören zu den prägenden Elementen dieses Routenverlaufs.
Eine weitere Route ist die Verbindung Maldonado-Cubas. Sie führt von der Maldonado-Brücke über Cañahorro bis zur Cubas-Brücke. Der Abschnitt Cañahorro führt durch Bereiche mit dichter Vegetation. Die Strecke nimmt damit einen eigenen Verlauf zwischen den beiden Brücken und dem Bereich Cañahorro. Neben der Route Cubas-Jorquera ist sie eine weitere Verbindung, die verschiedene Abschnitte im Umfeld des Júcar miteinander verknüpft.
Landschaft
Die Siedlung Ribera de Cubas liegt eingebettet in der Schlucht des Júcar. Noch heute sind in der Ribera de Cubas einige Bewässerungskanäle arabischen Ursprungs in Gebrauch, die einst die Gärten am Flussufer bewässerten. In diesen Kanälen treffen gegenwärtige Nutzung und eine frühere Funktion der Flusslandschaft unmittelbar aufeinander. Ihre Verbindung mit den Gärten macht sichtbar, wie eng Wasserlauf, Siedlung und Uferbereiche in der Ribera de Cubas zusammengehören.
Die Straße verläuft parallel zum Júcar und durchquert landschaftlich reizvolle Gebiete von hohem ökologischem Wert. Unterhalb eines eindrucksvollen Kalksteinfelsens steht die Ermita de Nuestra Señora de Cubas. Sie liegt in einer üppigen Naturlandschaft. Über eine kurvenreiche Straße entlang des Júcar ist die Ermita erreichbar. So stehen die Straße, der Fluss, der Kalksteinfelsen und die üppige Vegetation in einem eng verbundenen Landschaftsbild. Die Lage der Einsiedelei unterhalb des Felsens bildet dabei einen eigenen räumlichen Bezug innerhalb der Júcar-Schlucht.
Glaube und Prozessionen
In der Ermita de Nuestra Señora de Cubas wird das Bildnis der Schutzpatronin von Jorquera verehrt. Am 22. Mai wird die Virgen de Cubas nach einer kurzen Messe bei Tagesanbruch in einer Prozession begleitet. Die Prozession führt zu ihrer Einsiedelei in Cubas. Der Zeitpunkt bei Tagesanbruch und die kurze Messe gehören ebenso zu diesem Ablauf wie der Weg zur Einsiedelei.
Am vorletzten Sonntag im April wird die Virgen de Cubas von ihrer Einsiedelei in Cubas nach Jorquera überführt. Damit verlaufen die beiden religiösen Termine in entgegengesetzte Richtungen: Im April führt der Weg nach Jorquera, am 22. Mai zur Einsiedelei in Cubas.
Feste in Jorquera
Die Alardes de Moros y Cristianos finden in der Landschaft von Jorquera statt. Ihre Strecke ist etwa zwölf Kilometer lang. Die Sommerfeste in Jorquera finden vom 16. bis 20. August statt. Touristen spielen bei diesen Festen eine wichtige Rolle. Die Feste verbinden damit die Landschaft von Jorquera, eine ungefähr zwölf Kilometer lange Strecke und einen klar benannten Zeitraum im August. Die Rolle der Touristen gehört ausdrücklich zum beschriebenen Charakter dieser Sommerfeste.
Weitere Ziele auf dieser Seite sind Bolaños De Calatrava, Piedrabuena und Jorquera.
Lokale Tradition
Die typischen „rollos de San Blas“ werden aus Brotteig hergestellt. Sie werden mit Wollfäden verziert. In ihrer Herstellung verbinden sich damit ein einfaches Grundprodukt und eine auffällige Verzierung. Die Wollfäden gehören zur beschriebenen Gestaltung dieser lokalen Spezialität.
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