Solana del Pino: Felskunst, Schluchten und Wege

Natur und Wege rund um Solana del Pino

Von jedem Punkt des Ortes bieten sich Panoramablicke auf die Sierra Madrona und das Valle de Alcudia: Berge, Schluchten und von Steineichen und Korkeichen bedeckte Täler prägen das Bild. Der Volcán del Alhorín ist ein Vulkan mit strombolianischer Eruption und breitem, sanft ausgeprägtem Relief; er ist frei zugänglich. Für den Besuch werden festes beziehungsweise bequemes Schuhwerk, Wasser und Sonnenschutz empfohlen. In Solana del Pino befindet sich außerdem ein Besucherempfangszentrum des Naturparks.

Wanderungen mit Felskunst und Aussicht

Der Weg Camino de la Ermita de la Antigua beginnt im Ortsbereich von Solana del Pino und endet an der Ermita de la Antigua. Vom Puerto de la Antigua auf 968 Metern Höhe bietet er Panoramablicke auf die Sierra Madrona. Die Route 17 Peñón Amarillo ist ein einfacher, halb städtischer Weg vom Zentrum von Solana del Pino zum Felskunstversteck Peñón Amarillo; sie ist 0,60 Kilometer lang und dauert 40 Minuten.

Die Route 18 Collado del Águila beginnt am Puerto de Los Rehoyos mit einem Parkplatz und einem Hinweisschild zu den Felsmalereien des Collado del Águila. Die Route 19 Estrecho de Valdoro, Mirador ist ein mittelschwerer, bei Bedarf verkürzbarer Rundweg von 6,9 Kilometern. Die mittelschwere Route 21 Del Cerro Membrillejo ist ungefähr 5 Kilometer lang und führt über ländliche Wege durch Steineichen- und Portugiesischeichenwälder; dabei eröffnen sich Panoramablicke auf die Landschaft und die umliegenden Gebirge. Die Route 22 Del arroyo del Corchuelo ist ein 8,80 Kilometer langer Rundweg mittleren Schwierigkeitsgrades, auf dem größtenteils Schatten fehlt.

Schluchten und prähistorische Spuren

Die Hoz de Valdoro ist eine große Schlucht durch den Quarzitrücken der Sierra de la Umbría de Alcudia, entstanden durch intensive rückschreitende Erosion des Río Montoro. Solana del Pinos prähistorische Felskunst umfasst zahlreiche schematische Felsdächer, die verstreut an den steilen Hängen der Gemeindeberge liegen. Einige Felskunsttafeln aus Quarzit tragen dazu bei, dass die Felsdächer von Solana del Pino und benachbarten Orten relativ gut erhalten sind. Entlang des Weges zwischen der Mina Diógenes und dem Stausee Montoro II befinden sich an den Hängen zweier Hügel mindestens vierzehn bedeutende Stationen mit Felsgravuren.

Geschichte, Bräuche und regionale Küche

Der Kult der Virgen de la Antigua in Solana del Pino reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück; die Romería de la Virgen de la Antigua findet am zweiten Maiwochenende statt. Der Bergbaukomplex Minas Diógenes wurde bereits in der Römerzeit ausgebeutet. Der als Lavadero del Chorro bekannte Waschplatz besteht aus mehreren Wasserbecken, die früher zum Wäschewaschen genutzt wurden. Die Fundstätte Peñón Amarillo besitzt ein Felskunstpanel mit etwa 16 über die gesamte Felswand verteilten Figuren. Die phönizischen Gräber können frei besichtigt werden, sind aber schwer auffindbar; empfohlen wird, sie mit einer ortskundigen Begleitperson aufzusuchen. Die Route der drei Höhlen in der Hoz de Valdoro dauert ungefähr 5 Stunden und 35 Minuten; nach der Anfahrt mit dem Fahrzeug geht es zu Fuß weiter.

In Solana del Pino werden weiterhin Traditionen der Klöppelspitze und des Häkelns gepflegt. Zu den typischen Gerichten und Süßspeisen gehören Ziegeneintopf, gachas de pito, migas de pastor, Wurst aus Wild und Wildschwein sowie mit Honig zubereitete Rosetas, flores, rosquillos, rebanás und hornazos.

Weitere Ziele auf dieser Spanien-Seite: Herencia, Pedro Muñoz, Ruidera, Alhambra, Fontanarejo, El Robledo, Valdepeñas, Picón.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ciudad Real.

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