Almedina entdecken: Kirchen, Quellen und Wege durch die Geschichte

File:Almedina Fuente Tres Caños c.jpg File:Almedina Fuente Tres Caños c.jpg Foto: B25es via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Kirchen und historische Spuren in Almedina

Almedina lässt sich über Kirchen, Brücken, Quellen, Wege und eine eigene Küchentradition erkunden. Die Iglesia de Santa María ist eine Pfarrkirche aus dem 14. Jahrhundert im spätgotischen beziehungsweise elisabethanischen Stil und war zuvor eine muslimische Moschee. Die Ermita de los Remedios ist ein neoklassizistisches Gebäude aus dem 18. Jahrhundert. In ihrem Inneren ist die kleine Kuppel mit volkstümlichen Malereien aus dem Jahr 1725 versehen. Die Ermita de los Remedios ist vormittags geöffnet.

Wege, Führungen und Kunst im öffentlichen Raum

Für Bewegung bietet sich die Ruta de los Pizorros an. Der Wanderweg ist 12,45 Kilometer lang und hat einen niedrigen Schwierigkeitsgrad. Der Paseo de las Cruces führt zu den Gärten von Dehesilla und zur Ermita de San Isidro y San Cristóbal. Beim Horno apícola municipal bietet das Ayuntamiento de Almedina Führungen an, bei denen Zustand und Funktionsweise erklärt werden. Beim Bau wurde versucht, durch traditionelle architektonische Materialien eine stärkere Einbindung in die Landschaft zu erreichen.

Kunst lässt sich in Almedina auch außerhalb eines geschlossenen Ausstellungsraums entdecken: Das Museo al Aire Libre von Almedina umfasst 26 keramische Reproduktionen von Werken des Renaissance-Malers Fernando Yáñez de Almedina. Die urbane Gymkhana des Museo al aire libre de Fernando Yáñez de la Almedina führt Kinder und Jugendliche durch 22 im öffentlichen Straßenraum ausgestellte Werke des Museums. Das Casino de Labradores, früher Círculo la Amistad genannt, blickt auf eine mehr als hundertjährige Geschichte zurück. Der Baile de Ánimas hat seinen Ursprung im 14. Jahrhundert und findet weiterhin jedes Jahr am 28. Dezember statt.

Quellen, Ausblicke und Landschaft

Am Paseo Marítimo bieten sich Ausblicke auf die historische Altstadt von Almedina. Die Fuente de Almedina besteht aus drei Becken, die von vier Wasserausläufen aus zwei Quellen gespeist werden. Die Fuente del Cañaveral liegt im Ortskern von Almedina; ihr salzhaltiges Wasser wurde vermutlich vor allem zur Bewässerung von Gemüsegärten genutzt. Am Wassertank auf dem Calar de Cruces gibt es einen Aussichtspunkt nach Norden mit Blick auf die traditionellen Bewässerungsflächen von Dehesilla.

Die Puente Romano und Casa de Fray Muñoz de la Cueva

Die Puente Romano wurde 2015 archäologisch ausgegraben und restauriert. Auf der Brücke sind zwei Fahrbahnen aus unterschiedlichen Epochen erkennbar. Die ältere der beiden Fahrbahnen wäre mit hoher Wahrscheinlichkeit die römische Via 29 gewesen, die Mariana bei Puebla del Príncipe an der Vía Augusta mit Consabura bei Consuegra verband. Die Puente Romano kann besichtigt werden. Neben dem Ayuntamiento gehört ein steinernes Portal zu dem Haus, in dem Fray Juan Muñoz de la Cueva geboren wurde und lebte. Von der Casa de Fray Muñoz de la Cueva ist nur die Fassade besichtigbar.

Traditionelle Küche

Zur traditionellen Küche von Almedina gehören Gachas, Migas, Galianos beziehungsweise Gazpacho Manchego sowie Gerichte mit Rotem Rebhuhn. Damit ergänzt die regionale Esskultur die historischen und landschaftlichen Themen des Ortes um einen eigenen kulinarischen Schwerpunkt.

Weitere Reiseziele: Pedro Muñoz, Alcoba, Llanos Del Caudillo, Calzada De Calatrava, Puebla del Príncipe, Campo De Criptana, Arenas de San Juan, Daimiel

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ciudad Real.

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