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Villanueva de la Peña: Kulturerbe am Río Saja

Unterkünfte in Villanueva De La Peña

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kultur und Ortsgeschichte in Villanueva de la Peña

Villanueva de la Peña verbindet markante Bauwerke mit Wegen entlang des Río Saja. Die Casa-Torre de Hoyos ist als Bien de Interés Local in der Kategorie unbewegliches Kulturgut geschützt. Zu ihr gehören drei Stockwerke, ein rechteckiger Grundriss und Wappenschilde der Familie Hoyos. Die Torre de Hoyos befindet sich zugleich in einem Zustand des Verfalls – ein eigenständiger Aspekt der historischen Bausubstanz, der das Ortsbild mitprägt.

File:Iglesia de San Juan Bautista, Villanueva de la Peña.jpg File:Iglesia de San Juan Bautista, Villanueva de la Peña.jpg Foto: Rodelar via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Am Río Saja steht das Santuario de la Virgen de la Peña gegenüber der Brücke und unter einer Felsformation, nach der es benannt ist. Das Bauwerk wurde im 17. Jahrhundert aus Quaderstein errichtet. Davon getrennt ist die Ermita de la Virgen de la Peña: Sie beherbergt einen Altaraufsatz aus dem 18. Jahrhundert mit einer Skulptur der Virgen de la Peña sowie eine bemalte Decke. Auch die Pfarrkirche San Juan Bautista stammt aus dem 17. Jahrhundert.

Ein fester Termin im örtlichen Kalender ist das Fest zu Ehren von San Juan am 24. Juni. Zu den weiteren historischen Bauwerken zählt der Palacio de Bracho, ein großes montañesisches Herrenhaus aus dem 17. Jahrhundert mit steinernen Bögen und einer Solana. So liegen in Villanueva de la Peña sakrale Architektur, regionale Bauformen und gelebte Tradition in einem engen thematischen Zusammenhang.

Wege am Saja und Naturbeobachtung

Die Route von Villanueva de la Peña zum Park El Bosque beginnt gegenüber dem Santuario de la Virgen de la Peña und verläuft parallel zum Río Saja. Auf dieser Strecke erläutern Informationstafeln die Lebensräume des Uferökosystems des Saja. Eine weitere Route führt von Villanueva de la Peña nach Cos durch dieses Uferökosystem mit Pappelbeständen, Weidenbeständen und sumpfigen Erlenwäldern. Die unterschiedlichen Strecken machen den Flussraum sowohl als Landschaft als auch als Naturthema sichtbar.

Eine lineare Route in Villanueva de la Peña eignet sich dank ihres einfachen und angenehmen Verlaufs für Fahrradtouren oder für Ausflüge mit Kindern. Für Spaziergänger steht das Humilladero von Villanueva de la Peña an einem Weg in der örtlichen Flur; es bietet Schutz und eine Möglichkeit zum Ausruhen. Damit ergänzt ein kleiner historischer Wegpunkt die längeren Routen am Saja.

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Traditionelle Bauwerke zwischen Vergangenheit und Gegenwart

Das ehemalige Waschhaus dient heute als Rastplatz. Sein Teich bietet außerdem durchziehenden Vögeln einen Rückzugsort. Als Teil des lokalen ethnografischen Erbes zeugt das ehemalige Waschhaus von traditionellen Lebensweisen im Saja-Tal. Die heutige Funktion und die historische Bedeutung stehen dabei nebeneinander, ohne dass das Bauwerk seine frühere Einordnung verliert.

Auch die Mühle von Villanueva gehört zu den aufschlussreichen Ortsmotiven. Sie ist heute ein Privathaus. Trotz der Umbauten bewahrt die Mühle einen großen Teil ihres ursprünglichen Charakters sowie ihre Mechanismen und hydraulischen Kreisläufe. Zusammen mit der Casa-Torre de Hoyos, dem Palacio de Bracho und den Sakralbauten ergibt sich ein Bild von Villanueva de la Peña, in dem Architektur, Flusslandschaft und überlieferte Alltagskultur eng aufeinander bezogen sind.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Mazcuerras.

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