Villaescusa: Archäologie, Baugeschichte und Vía Verde
Unterkünfte in Villaescusa
Villaescusa zeigt seine Besonderheiten an konkreten Orten. Wenn Sie den Ort über Kultur, Landschaft und Bewegung kennenlernen möchten, führen mehrere klar benennbare Ziele zu unterschiedlichen Themen. In Villanueva de Villaescusa sind die archäologischen Fundstätten des Cueto de Morín als Kulturgut von besonderem Interesse in der Kategorie „archäologische Zone“ geschützt. Die Vía Verde de Villaescusa und die Ría de Solía setzen dazu eigene Akzente.
Archäologie in Villanueva de Villaescusa
In der Cueva de Morín wurde die durch natürliche Umwandlung erhaltene Bestattung eines Mannes aus dem Aurignacien entdeckt. Die Bestattung ist etwa 30.000 Jahre alt. Damit steht in Villaescusa ein archäologischer Ort mit einer sehr weit zurückreichenden zeitlichen Einordnung neben den später entstandenen Bauwerken und Landschaftszielen.
Der Hügel mit der Cueva Morín in Villanueva de Villaescusa umfasst auch die tiefer gelegene Cueva del Oso. In der tiefer gelegenen Cueva del Oso wurden an der Oberfläche lithische Artefakte gefunden. Wenn Sie beide Höhlen im Zusammenhang des Hügels betrachten, bleiben die unterschiedliche Lage und der konkrete Fundort klar voneinander unterschieden.
Historische Gebäude und Zeitspuren
La Torre, auch Dos Lagos genannt, entstand aus einem mittelalterlichen Turm der Familie Ceballos und wird auf das 16. Jahrhundert datiert. Das heutige Gebäude von La Torre scheint aus dem 18. Jahrhundert zu stammen und im 19. Jahrhundert umfassend umgestaltet worden zu sein. Die beiden Zeitangaben beziehen sich damit auf die Entstehung des Bauwerks und auf die spätere Gestalt des heutigen Gebäudes.
Auch die Hauptsubstanz der Iglesia de San Juan Bautista scheint aus dem 16. oder 17. Jahrhundert zu stammen. Für Sie ergibt sich dadurch ein weiterer konkreter Bezugspunkt für die Baugeschichte von Villaescusa, ohne die Kirche mit La Torre oder den Höhlen gleichzusetzen.
Vía Verde de Villaescusa
Die Vía Verde de Villaescusa verläuft zwischen El Astillero und Obregón auf dem Trassenverlauf der früheren, heute verschwundenen Bahnstrecke Astillero–Ontaneda. Die Route bewahrt damit den Verlauf einer nicht mehr bestehenden Eisenbahnstrecke als eigenständiges Ziel für die Orts- und Landschaftserkundung.
Die Vía Verde de Villaescusa ist etwa 8 Kilometer lang und eignet sich für Fußgänger und Radfahrer. Die Bahnlinien von Renfe und Feve sind als Zugang zur Vía Verde de Villaescusa ausgewiesen.
Ría de Solía und Fiestas de San Mamés
Im Gemeindegebiet von Villaescusa bietet die Ría de Solía eine Landschaft mit Schilf-, Binsen- und Rohrkolbenbeständen. Diese Pflanzenbestände geben dem Gemeindegebiet neben den Höhlen, Kirchen und historischen Gebäuden einen klar benennbaren Landschaftsaspekt.
Die Fiestas de San Mamés in Villanueva sind mit der Ermita de San Mamés verbunden; als Termine sind der 6. und 7. August angegeben. Der Festname, der Ort an der Kapelle und die beiden genannten Augusttage bilden dabei einen eigenständigen kulturellen Bezugspunkt innerhalb der Ortsgeschichte von Villaescusa.
Weitere Orte entdecken
Für die weitere Orientierung können Sie anschließend zu folgenden Orten wechseln: Villafufre, Santotís, La Ventona, La Cueva, Bostronizo, El Astillero, Puente San Miguel und Bárcena de Pie de Concha.
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