Mortera: Landschaft, Geschichte und Wege
Mortera liegt auf einer quartären Lösungswanne, die das Oberflächenwasser eines kleinen Küstenmassivs namens El Tolío sammelt. Das hufeisenförmige, nach Osten offene Massiv schützt den Ort.
Landschaft und Anfahrt
Der Komplex El Tolío besteht aus neun Gipfeln in zwei übereinanderliegenden Gesteinszügen aus Kalkarenit und sandigen Kalksteinen mit Orbitöiden sowie aus Mergeln und tonigen Kalksteinen der Oberkreide. Trotz der Bewaldung mit Eukalypten und Buschland sind einige Steineichen und Eichen des ursprünglichen Waldes erhalten.
Der Alto del Cuco ist 146 Meter hoch und ermöglicht vom Rand der Straße CA-303 aus einen außergewöhnlichen Blick auf Mortera. Mortera ist über die Ausfahrt 7 der A-67 und anschließend über die Straße CA-303 erreichbar.
Kultur und Geschichte
Die Pfarrkirche von Mortera heißt Iglesia de San Ramón und trug ursprünglich den Namen San Julián.
Am Hang des Monte Picota wurden unregelmäßige Feuersteinknollen zwischen den Kalksteinen gefunden, die Anzeichen einer Nutzung zur Herstellung von Werkzeugen zeigen und auf eine prähistorische Besiedlung schließen lassen. Am Hang des Monte Picota gibt es außerdem Hinweise auf ein hochmittelalterliches Kloster namens „San Julián“.
Die Cueva de las Penas ist ungefähr 210 Meter lang, wurde als Begräbnisstätte genutzt und enthielt hispano-westgotische Gegenstände aus dem 7. und 8. Jahrhundert. Schnallen und andere Funde aus der Cueva de Las Penas sind derzeit im Museo de Prehistoria y Arqueología de Cantabria (MUPAC) ausgestellt.
Der Palacio de los Condes de Mortera wurde im 19. Jahrhundert im Auftrag von D. Ramón de Herrera, dem Grafen von Mortera, errichtet; an seinem Hauptportal befindet sich das Wappen der Grafen. Seit einer Entscheidung vom 24. April 2001 ist der Palacio als Bien de Interés Local in der Kategorie „Inmueble“ eingestuft.
Sein Komplex umfasst ein Palasthaus, Stallungen, eine Bibliothek und einen Dienstleistungspavillon, die von Gärten umgeben sind. Der Palacio ist aufgegeben, muss renoviert werden und verfügt über ein Gartengrundstück.
Casa Salomón in Mortera de Piélagos wurde von Juan Carlos Calle Tormo entworfen und besteht aus zwei freistehenden Baukörpern, die durch eine teilweise überdachte Terrasse miteinander verbunden sind. Die Estructuras Militares del Monte Picota sind im Gemeindegebiet von Piélagos als Bien de Interés Cultural in der Kategorie „zona arqueológica“ ausgewiesen.
Routen und Orte unterwegs
Die kommunale Route „Desde Mortera a la Atalaya del mar“ startet an der Casa de los Condes de Mortera, ist 6 Kilometer lang, dauert schätzungsweise vier Stunden und hat einen mittleren Schwierigkeitsgrad.
Die Route 11 in Mortera ist mit 5,52 Kilometern Länge, einer Dauer von zwei Stunden und dem Schwierigkeitswert 2 angegeben. Als Interessenspunkte führt sie zum Gipfel des Monte Picota und zu einem Maschinengewehrnest. Außerdem führt sie an der Iglesia de San Julián y María Inmaculada vorbei, die als kultureller Interessenspunkt ausgewiesen ist.
Park und Veranstaltung
Der Parque del Pradón de los Condes in Mortera verfügt über einen Mehrzwecksportplatz, zwei Kinderspielbereiche, einen Calisthenics-Bereich, eine Grünfläche und Bänke.
Weitere Orte
Weitere Orte auf dieser Seite sind Renedo De Piélagos, Liencres, Barcenilla und Boó De Piélagos.
Vom 29. bis 31. August 2026 finden in Mortera die Fiestas de San Ramón Nonato statt. Organisiert werden sie von der Junta Vecinal der Ortschaft in Zusammenarbeit mit dem Ayuntamiento de Piélagos.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Piélagos.
Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.
Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com
