Mentera-Barruelo: Kirchen, Berge und Waldlandschaft

Natur und Landschaft

Auf einer Strecke bei Mentera-Barruelo werden nacheinander ein Kiefernwald, ein Buchenwald und ein kantabrischer Steineichenwald durchquert. Die drei Waldtypen erscheinen dabei in einer festgelegten Abfolge: Am Anfang steht der Kiefernwald, danach folgt der Buchenwald, bevor die Strecke in den kantabrischen Steineichenwald führt.

Diese Abfolge macht den Wechsel der Waldlandschaft innerhalb eines einzigen Streckenverlaufs unmittelbar nachvollziehbar. Die unterschiedlichen Bestände stehen nicht nur als einzelne Bezeichnungen nebeneinander, sondern prägen nacheinander verschiedene Abschnitte derselben Strecke. Damit gehört der Wald zu den klar benannten Landschaftselementen rund um Mentera-Barruelo.

Der Mirador de las 14 Canales liegt im höchstgelegenen Bereich von Mentera-Barruelo, in der als La Alcomba bekannten Gegend. Der Aussichtspunkt bietet Panoramablicke über große Teile des Valle del Asón.

Die Lage des Miradors verbindet somit einen konkret benannten Bereich innerhalb von Mentera-Barruelo mit einem weiten Blickraum im Valle del Asón. Peña Rocías und Mortillano sind Berge in der Umgebung von Mentera-Barruelo. Beide Namen ergänzen das Landschaftsbild um markante Erhebungen, ohne dass sie mit dem Aussichtspunkt oder der Gegend La Alcomba gleichzusetzen sind.

Im weiteren regionalen Umfeld von Mentera-Barruelo liegen die Strände Playa de Laredo und Playa de San Julián.

Kultur und Geschichte

Die Iglesia de San Esteban in Mentera besitzt ein rippengewölbtes Presbyterium aus dem 16. Jahrhundert sowie einen vorchurrigueresken Hauptaltar vom Beginn des 18. Jahrhunderts. In der Kirche stehen somit zwei unterschiedliche historische Bauteile im Mittelpunkt: das Presbyterium mit seinem Rippengewölbe und der Hauptaltar aus einer späteren Zeit.

Die Iglesia de San Pedro in Barruelo stammt aus dem 17. Jahrhundert. Der Friedhof von Mentera stammt aus dem Jahr 1884 und besitzt ein historistisches Eingangsportal.

So sind in Mentera sowohl ein Kirchenraum mit Bauteilen aus dem 16. und frühen 18. Jahrhundert als auch ein Friedhof aus dem späten 19. Jahrhundert benannt. In Barruelo steht neben der Iglesia de San Pedro außerdem ein weltliches Bauwerk aus einer späteren Epoche im Mittelpunkt.

Die Casa de Fernando Ventura Antonio de Arredondo y Ríoseco in Barruelo wurde Mitte des 18. Jahrhunderts errichtet.

Im weiteren regionalen Umfeld von Mentera-Barruelo befinden sich das Centro Cultural Eladio Laredo und das Museo De Las Tres Villas Pasiegas, beide Museen, sowie das Chalet San Martin und die Casa de los Chelines, beide Paläste.

Geografische Einordnung

Die CA-658 zweigt von der CA-261 zwischen Ramales und Arredondo ab und führt in Richtung Alcomba und Mentera-Barruelo. Die Straßenangabe stellt dabei die Verbindung zwischen dem Abschnitt der CA-261 und den genannten Orten Alcomba sowie Mentera-Barruelo her.

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