Maoño: Historische Häuser, Kirchen und Wege
Unterkünfte in Maoño
Wege und Landschaft
In Maoño verläuft die kommunale Route „Av. Juan de Herrera (junto al Molino) – Ermita de San Mateo“ als Spaziergang durch Azoños und Maoño. Die Route Azoños–Maoño führt über eine kleine, zum Tal von Camargo hin offene Ebene nach Maoño. Im weiteren Verlauf führt die kommunale Route in Richtung Norden zum Viertel La Jaya und nach San Mateo. So verbindet der Verlauf mehrere benannte Orte und Landschaftsräume innerhalb Maoños, ohne seinen Charakter als kommunaler Spaziergang zu verlieren.
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Foto: Luis Fermín TURIEL PEREDO via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Weitere Reiseziele können Sie direkt aufrufen: Mompia, Sancibrían und Soto De La Marina.
Geschichte und Kultur
Zu den historischen Häusern von Maoño gehört die Casona de los Molleda mit einem Portal aus Quaderstein aus dem 17. Jahrhundert. Die Casa de los Portilla ist ein im 18. Jahrhundert errichtetes Haus im Viertel Rillo von Maoño. Sie steht auf einer kleinen Anhöhe mit Panoramablick auf Maoño und die Kirche San Vicente. Quadersteinportal, Bauzeit und Anhöhe setzen dabei unterschiedliche bauliche Akzente. Zusammen zeigen die beiden Häuser verschiedene Facetten der örtlichen Baugeschichte, während der Blick von der Casa de los Portilla die Kirche San Vicente in den räumlichen Zusammenhang Maoños stellt.
Die erste urkundliche Erwähnung der Kirche San Vicente stammt aus dem Jahr 1679. Heute ist sie ein sichtbares Zeugnis eines alten Kultortes, der möglicherweise bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. In der Kirche befindet sich ein Altarretabel aus dem Jahr 1730, dessen zentrale Nische eine sitzende Darstellung der Virgen Reina aus dem 16. Jahrhundert enthält. Jahreszahl, Retabel und Figur verbinden sich hier zu einem vielschichtigen sakralen Ensemble. Für kulturgeschichtlich Interessierte liegen damit an einem Ort mehrere Zeitebenen nebeneinander: der alte Kultort, die urkundliche Erwähnung, das Retabel und die ältere Darstellung der Virgen Reina.
Die Escuela de Música de Maoño bietet musikalische Ausbildung in Klavier, Gitarre und Gesang für Kinder und Erwachsene ab fünf Jahren, ohne Altersgrenze und unabhängig davon, ob sie in Maoño gemeldet sind.
Die Kapelle San Mateo bewahrt am Frontispiz eine teilweise ausgelöschte, aber lesbare Inschrift. Sie nennt Melchor de la Portilla als Verwalter und gibt das Jahr 1693 an. Außerdem besitzt die Kapelle eine muschelförmige Nische mit dem Heiligen; die kommunale Route bringt sie mit früheren Pilgern auf dem Weg nach Santiago in Verbindung. Inschrift, Nische und Routenbezug geben der Kapelle neben ihrer baulichen Erscheinung auch einen historischen und religiösen Bezug.
Kultur und Feste
Bei den Fiestas del Agua in Maoño wurde ein Bolos-Spiel ausgetragen. Am Abschlusstag wurden Kartoffeln mit Chorizo verteilt.
Natur
Eine interpretative Route führt von Maoño durch den kantabrischen Steineichenwald Peñas Negras bis zum Alto de la Gigüela. In Peñas Negras finden sich Steineichen, Erdbeerbäume und Schwarzdorne, die Waldkäuzen, Füchsen und Eichhörnchen Schutz bieten. Neben dem Wanderweg stehen Informationstafeln, die über die dortige Fauna, Flora und Geologie informieren. Route, Wald und Tafeln verbinden damit Landschaft, Tierwelt und naturkundliche Themen in einem zusammenhängenden Abschnitt.
Am Alto de la Gigüela gilt ein Aussichtspunkt mit Blick auf die Bucht von Santander als seinerzeit neu errichtet. Der Aussichtspunkt bildet den abschließenden benannten Punkt der Route durch Peñas Negras und ergänzt deren Natur- und Landschaftsthemen um den Blick zur Bucht.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Santa Cruz De Bezana.