Hazas de Cesto: Flusslandschaft, Kulturerbe und Wege
Unterkünfte in Hazas De Cesto
Fluss, Karst und Wege in Hazas de Cesto
Der Río Campiezo durchquert Hazas de Cesto von Süden nach Norden und zählt zu den wichtigsten Naturwerten der Gemeinde. Er entspringt in Solórzano; die Bäche Canastrillas und Valladares speisen ihn, nachdem sie nahe der Ermita de San Roque zusammenfließen. An der Grenze zwischen Hazas de Cesto und Ribamontán al Monte erhebt sich Llusa als 377 m hoher natürlicher Hügel, der von dichtem mediterranem Buschland bedeckt ist.
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Foto: Lourdes Cardenal via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Im Südosten von Hazas de Cesto liegt die Karstsenke Riolastras, auch Rulastras genannt. Sie ist ein Polje. Die Karstquelle Fuente del Real befindet sich im Barrio El Rincón an der Regionalstraße 266 zwischen Hazas und Jesús del Monte und ist zugleich die Quelle des Arroyo Chico.
Für die Orientierung auf Wegen durch den Landschaftsraum bieten sich mehrere unterschiedliche Linien an: Der Toca-Weg verbindet Berezales mit Hazas de Cesto und führt über das Barrio de Toca weiter in Richtung Solórzano bis auf Höhe von Tanaguillo. Der Campiezo-Weg verläuft ab Beranga parallel zum Río Campiezo und unter der Autobahnbrücke der A-8. Eine weitere Route beginnt in Hazas de Cesto und endet an der Cueva de San Bernardino, die von innen besichtigt werden kann.
Kirche, Feste und lokale Tradition
Die Kirche Santa María in Hazas de Cesto hat ein einschiffiges Langhaus. Ihre Baugeschichte reicht vom 16. bis ins 19. Jahrhundert, die letzte Renovierung erfolgte 1873. In den ersten beiden Jochen des Langhauses bewahrt sie gotische Pfeiler mit durchlaufenden Kapitellen. Außerdem besitzt Santa María einen Hauptaltaraufsatz im vor-churrigueresken Stil, den Agustín Irias 1671 entwarf und Juan de la Puente Mazateve ausführte.
Zur religiösen Kultur von Hazas de Cesto gehört die Ermita de San Roque. Ihr Altaraufsatz aus Kalkstein stammt aus dem Jahr 1756. Der Humilladero liegt auf dem Weg von der Ermita de Jesús del Monte zur Pfarrkirche, nachdem das Barrio del Rincón durchquert wurde. Zusätzlich durchquert der Camino de Santiago de la Costa Hazas de Cesto von Osten nach Westen.
Auch die Cueva de Los Moros gehört zu den besonderen Kultur- und Landschaftsorten: Sie enthält eine kleine Gruppe prähistorischer schematisch-abstrakter Felsmalereien. Zum Kulturerbe von Hazas de Cesto zählen außerdem Indianerhäuser sowie traditionelle montañesische Herrenhäuser und Siedlungsviertel. Die Patronatsfeste der Gemeinde finden von Mai bis September in ihren drei Dörfern statt und umfassen Messen, Prozessionen und Tänze. Das Fest Nuestra Señora wird am 15. August in Hazas de Cesto gefeiert. Kulinarisch können Gerichte wie rote Bohnen beziehungsweise Caricos probiert werden.
Anreise und weitere Reiseziele
Die N-634 verläuft durch Hazas de Cesto parallel zur Autobahn A-8 und ermöglicht eine gute Straßenanbindung. Die FEVE-Bahnlinie Santander–Bilbao hat im Barrio de La Estación einen Halt mit Fahrgastaufnahme.
Weitere Reiseziele auf dieser Destinationsebene sind San Vicente de la Barquera, Rasines, Proaño, Marina De Cudeyo, Bostronizo, Revelillas und Valle De Villaverde.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kantabrien.