Zum Inhalt

Güemes: Jakobsweg, Valle und historische Baukunst

Unterkünfte in Guemes

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Güemes am Küstenweg von Santiago

Güemes gilt als wichtiger Durchgangspunkt am Küstenweg von Santiago. Der Weg verläuft von der romanischen Kirche Santa María über die Straße CA-447 in Richtung Güemes und anschließend über die Straße CA-443 bis zur Kreuzung mit der CA-141, die etwa 3 km entfernt liegt. Mit dem Wegnetz sind außerdem eine Variante Güemes–Galizano sowie eine Küstenvariante Galizano–Somo verbunden. Wer den Verlauf des Jakobswegs nachvollzieht, begegnet dabei sowohl benannten Straßenabschnitten als auch Übergängen zwischen den einzelnen Wegverbindungen.

File:Güemes, Bareyo 01.jpg File:Güemes, Bareyo 01.jpg Foto: Luis Fermín TURIEL PEREDO via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Valle de Güemes und kantabrische Ausblicke

Das kleine Valle de Güemes im Binnenbereich der Gemeinde umfasst grüne Wiesen und Tausende von Bächen. Von den Bergen des Valle de Güemes bieten sich Ausblicke auf das Kantabrische Meer. Wiesen, Wasserläufe, Berge und Meer prägen damit die Landschaft rund um Güemes. Die verschiedenen Landschaftselemente liegen in engem thematischem Zusammenhang mit dem Ort: Das Tal beschreibt den Binnenbereich, während die Aussicht den Blick bis zur kantabrischen Küste führt. Für Reisende, die neben dem Wegverlauf auch die ländliche Seite Kantabriens wahrnehmen möchten, gehört dieses Tal zu den markanten Themen des Ortes.

Baugeschichte zwischen Herrenhaus und Kapelle

Der Palacio de Güemes ist ein Herrenhaus im regionalistischen montañesischen Stil. Er wurde 1927 erbaut und wird üblicherweise dem Architekten Leonardo Rucabado zugeschrieben. Damit steht am Ort ein Bauwerk des frühen 20. Jahrhunderts neben deutlich älteren sakralen Zeugnissen. Die Jahreszahl und die architektonische Zuschreibung geben dem Palacio einen klaren Platz innerhalb der regionalistischen Baugeschichte.

Die Ermita de San Julián diente bis zum 19. Jahrhundert als Hospital für Pilger, die den Jakobsweg bereisten. Ursprünglich entstand sie als romanische Kapelle; ihre romanischen Kragsteine stammen wahrscheinlich aus dem 12. oder 13. Jahrhundert. Die wahrscheinliche Datierung der Kragsteine verweist auf eine Bauphase, die mehrere Jahrhunderte vor dem Bau des Palacio de Güemes liegt.

Feste und sakrale Kunst

Zum Festkalender gehören das San-Lorenzo-Fest in Güemes, das am 10. August in der Pfarrkirche gefeiert wird, und das Fest Nuestra Señora de la Consolación. Dieses Fest gilt als Feier der Schutzpatronin der Ermita de San Julián und findet am ersten Samstag im September statt. Beide Termine sind mit sakralen Orten in Güemes verbunden und markieren unterschiedliche Momente im Jahreskalender des Ortes.

Anzeige

Eine einschiffige Renaissancekirche besitzt gotische Kreuzrippengewölbe und eine seitliche Kapelle auf der Evangelienseite. Ein barocker Hauptaltar aus dem Jahr 1677 wird Andrés de Monasterio Bárcena zugeschrieben. In der Kirche treffen dadurch Baumerkmale der Renaissance und Gotik auf ein barockes Ausstattungsstück. Der Palacio de Güemes und die Ermita de San Julián ergänzen dieses Bild mit einem Herrenhaus des 20. Jahrhunderts und einer romanischen Kapelle.

Als weiteres direkt verknüpftes Ziel auf dieser Ebene finden Sie Ajo.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bareyo.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.