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Canales: Küstenblicke, Wege und Bergbaugeschichte

Unterkünfte in Canales

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Landschaft und Wege

Canales verbindet Küstenpanoramen mit historischen Wegen und Spuren des Bergbaus. Der Sendero Real ist eine 8,8 Kilometer lange Rundroute. Sie beginnt im Barrio de Canales und eignet sich zum Wandern sowie für Mountainbiking. Von ihrem Verlauf aus eröffnen sich Ausblicke auf die Küste bei Comillas und Oyambre. Teilweise folgt der Sendero Real außerdem der Strecke, die Alfons XII. während seines Besuchs in Udías im Jahr 1882 nahm. Länge und Streckenverlauf beantworten bei der Routenplanung unterschiedliche Fragen: Die Kilometerzahl beschreibt den Umfang, die Rundform den Verlauf.

File:Canales, Udias.jpg File:Canales, Udias.jpg Foto: Luis Fermín TURIEL PEREDO via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Auch Route 7 beginnt in Canales und endet an der Ermita de San Esteban am Monte Corona. In Canales nennt sie die Ermita de San Juan als Sehenswürdigkeit. Damit verbindet die Route einen Ausgangspunkt im Ort mit zwei benannten Zielen und einem Abschnitt am Monte Corona.

Weitere Reiseziele auf dieser Ebene: Valoria.

Küste und Aussicht

In Canales liegt ein Panorama der kantabrischen Küste mit Blick auf Oyambre und die Universidad Pontificia de Comillas. Auch die Cueva de Las Cáscaras liegt in Canales; von dort bestehen Ausblicke auf Comillas, den Strand und die Universität. Küstenblick und Höhlenfundstätte stehen dadurch als unterschiedliche Landschafts- und Kulturbezüge nebeneinander.

Geschichte und Archäologie

Die Mina de San Bartolomé ist ein im Tagebau betriebenes Bergwerk in Canales. Im Bergwerk gefundene römische Gegenstände und Münzen belegen römische Aktivitäten im Tal von Udías während der Spätantike. Der Ortsname Canales könnte vom lateinischen canalis stammen und auf Kanäle zum Waschen des Erzes verweisen. In dieser Gegend wurde Erz mindestens seit der Römerzeit abgebaut. Bergwerk, Ortsname und Talgeschichte gehören damit zu den verschiedenen historischen Spuren, die mit Canales verbunden sind.

Die archäologische Fundstätte Cueva de Las Cáscaras umfasst eine Kollektivbestattung. Eine Radiokarbondatierung zeigt, dass mindestens eine Person im Neolithikum, im 4. Jahrtausend v. u. Z., bestattet wurde. In der Höhle wurden menschliche Überreste gefunden, darunter Schädel, Unterkiefer und Muscheln. Außerdem gibt es Hinweise darauf, dass Pfeilspitzen in einige Knochen eingebettet waren. Die Überreste befinden sich im Museo de Prehistoria de Santander. Die Kollektivbestattung und die einzelnen Fundstücke stehen für unterschiedliche Ebenen der archäologischen Fundstätte.

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Baukultur

In allen Ortsteilen von Udías gibt es traditionelle, aneinandergebaute montañesische Häuser, die Straßen oder Reihen bilden. Diese Häuser werden hauptsächlich aus Stein und Holz gebaut. An der Hauptfassade weisen sie meist eine nach Süden ausgerichtete Solana auf. Die Bauweise, die Materialwahl und die Solana prägen gemeinsam das überlieferte Erscheinungsbild der Häuser.

Feste

Das Fest El Mozucu ist als Fest von regionalem touristischem Interesse anerkannt. Zu ihm gehört eine traditionelle Wagenparade, die in Canales und La Hayuela hält.

In allen Dörfern von Udías werden jedes Jahr Volksfeste gefeiert. Zu den Festbestandteilen gehören eine Messe, der Tanz der Picayos für den Heiligen sowie nachmittags und abends eine Romería und eine Verbena. Anerkennungsstatus, Wagenparade und die wiederkehrenden Festbestandteile bilden dabei jeweils eigene Aspekte der regionalen Festkultur.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Udías.

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