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Abanillas zwischen historischen Wegen und kantabrischer Landschaft

Unterkünfte in Abanillas

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kultur

Abanillas ist ein Ort, in dem sich eine weit zurückreichende Weggeschichte mit religiöser Baukultur, ländlichen Routen und Festtraditionen verbindet. Von Abanillas aus führte die Vía de Agrippa über Luey, verlief anschließend an der Küste entlang und setzte sich nach Asturien fort. Der Küstenweg Vía de Agrippa führte von Estrada und Abanillas weiter über Luey. Es wird angenommen, dass die Vía de Agrippa im Mittelalter als Küstenweg für Pilger auf dem Weg nach Santiago de Compostela oder auf der Rückkehr von dort genutzt wurde. Damit treffen bei Abanillas mehrere Wegbezüge aufeinander: Estrada, Abanillas, Luey, die Küste und Asturien gehören zu ihrer überlieferten Linienführung, während Santiago de Compostela mit dem mittelalterlichen Pilgerweg verbunden ist.

File:Prellezo desde Abanillas (44571439812).jpg File:Prellezo desde Abanillas (44571439812).jpg Foto: David Ceballos from Quito, España via Wikimedia Commons, CC BY 2.0

Zur religiösen Baugeschichte gehört Nuestra Señora de la Asunción de Abanillas. Ihre Apsis stammt aus dem 17. Jahrhundert. Die Kirche gehört zum religiösen Baudenkmalbestand von Val de San Vicente und steht damit für einen konkreten sakralen Baustein innerhalb der Geschichte des Ortes.

Landschaft

Abanillas gehört zu den Orten von Val de San Vicente, die im Schatten des imposanten Kantabrischen Gebirges liegen. Südöstlich des Ortskerns erstrecken sich ausgedehnte Steineichenbestände. Auf dem Camino del Maquis gelten im Umfeld von Abanillas Ausblicke auf die grünen Wiesen des Nansa-Tals, auf den kalkhaltigen Gipfel Naranjo de Bulnes und auf verschneite Gipfel der Picos de Europa als Blickmotive. Rund um Abanillas treffen bewaldete Flächen und markante Bergblicke aufeinander.

Wege

Der Camino del Maquis führt von Portillo über einen ländlichen Weg nach Abanillas und ist als Rundroute durch die im Landesinneren von Val de San Vicente gelegenen Dörfer konzipiert. Die Route wurde so angelegt, dass sie zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt werden kann. Eine weitere Verbindung bildet die Ruta Serdio-Polaciones: Sie führt von Serdio weiter nach Abanillas und verbindet die beiden Orte mit der Geschichte von Ana R. Cañils „La mujer del maquis“. Die beiden Wege stehen damit für verschiedene konkrete Wegformen: Der Camino del Maquis beschreibt eine Rundroute durch Dörfer im Landesinneren, während die Ruta Serdio-Polaciones Serdio und Abanillas mit der genannten Geschichte verbindet.

Feste und Küche

In Abanillas wird traditionell der „Día de lo autóctono“ gefeiert. Zu diesem Fest gehört eine von den Einwohnern des Dorfes zubereitete Verkostung des „Cocidu Cabreau“. Auch die Feierlichkeiten von Nuestra Señora haben ein eigenes religiöses Gepräge: Dazu gehören eine gesungene feierliche Messe und eine Prozession mit Picayos. Für den 15. August 2026 ist in Abanillas das traditionelle Fest Nuestra Señora angekündigt. Der „Día de lo autóctono“ mit dem „Cocidu Cabreau“ und Nuestra Señora mit Messe, Picayos und Prozession geben den Festen von Abanillas zwei deutlich benannte kulturelle Formen.

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Weitere Orte in dieser Auswahl sind Pesués, San Vicente De La Barquera, Unquera, Prellezo, Estrada, Serdio und Pechón.

Lage und Verkehr

Die Straße CA-843 verläuft südlich am Ortskern von Abanillas entlang. Abanillas verfügt über keine regelmäßigen öffentlichen Verkehrslinien.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Val De San Vicente.

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