Covas in Galizien: Felsen, Kirchen und Natur
Unterkünfte in Covas
Die Penedos da Raíña Loba erreichen in Covas eine Höhe von mehr als 1.100 Metern. Für die Erkundung ihrer Felsformationen wird die Route O Cebreiro-Raíña Loba empfohlen. In Covas treffen hohe Felsen, Burggeschichten und Spuren früherer Nutzung aufeinander.
File:Igrexa de Santiago de Covas, Os Blancos 2.jpg
Foto: Estevoaei via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Kultur und Überlieferung
Die Igrexa de San Breixo de Covas ist eine um 1712 errichtete Barockkirche. Auch die Penedos da Raíña Loba sind mit der galicischen Überlieferung verbunden: Der Überlieferung zufolge befand sich die Festung, in der sich die Legende von Raíña Loba abspielt, auf den Penedos da Raíña Loba in Covas. Ein Felsen an den Penedos da Raíña Loba diente einst als Standort für eine Burg und ihre Türme; am Boden sind Spuren ihrer Konstruktion sichtbar. Damit begegnen sich an diesem Ort sakrale Baukunst, eine überlieferte Festungsgeschichte und sichtbare Reste früherer Bebauung. Für Kulturinteressierte eröffnen die Igrexa de San Breixo de Covas und das Spielbrett für „Alquerque de nove“ in Covas zwei unterschiedliche Blickrichtungen auf den Ort: sakrale Baukunst und eine direkt im Fels bewahrte Spur früherer Nutzung.
Auf einem Felsen am Penedo da Raíña Loba ist ein Spielbrett für „Alquerque de nove“ eingemeißelt. Am Penedo da Raíña Loba ist außerdem ein in den Felsen gehauener Brunnen sichtbar. Auf dem Granithügel O Castelo Vello sollen noch einige Überreste einer Felsenburg erhalten sein. In Covas, Os Blancos, gibt es archäologische Überreste; ob dort einst ein Castro oder eine Festung stand, ist jedoch ungeklärt. Zu den unterschiedlichen Spuren früherer Nutzung zählen ein Spielbrett, ein Brunnen, Burgenreste und archäologische Überreste.
Höhen und Berge
O Castelo Vello ist ein etwa 1.000 Meter hoher Granithügel mit großen Granitfelsen. In der Umgebung von Cobas befindet sich der Gipfel Pico Carbuceiro. Ebenfalls in der Umgebung von Cobas liegen die Berge Monteagudo, Cabeço de Lamas und Alto da Pena Cereja.
Natur und Route
Beim Aufstieg nach Covas können Schlangenadler beobachtet werden. Die Kiefernwälder im höchstgelegenen Teil von Covas, in der Serra de Gomariz auf 1.100 Metern, gelten der Gebietsbeschreibung zufolge als hervorragend geeignet, den Bonelli-Laubsänger zu beobachten. In Covas sind Heidelerchen häufig; auch Felsenschmätzer kommen dort häufig vor. Route, Höhenlage und Vogelwelt stehen dabei jeweils für eigene Facetten des Ortes: Die O Cebreiro-Raíña Loba führt zur Erkundung der Felsformationen, während Aufstieg und Kiefernwälder mit konkreten Beobachtungsmöglichkeiten verbunden sind. Für Natur- und Berginteressierte stehen in Covas die Penedos da Raíña Loba, O Castelo Vello sowie Schlangenadler, Heidelerchen und Felsenschmätzer als unterschiedliche Themen nebeneinander.
Kirchen im weiteren regionalen Umfeld
Im weiteren regionalen Umfeld von Cobas befinden sich die Kirchen Santa Comba de Bande, die Kirche von San Martiño de Pazó und San Miguel de Celanova. Sie ergänzen die Barockkirche von Covas um drei weitere benannte Sakralbauten im regionalen Umfeld.
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