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Candás: Castro, Barockkirche und Wanderroute

Unterkünfte in Candás

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kultur

In Candás reicht das Spektrum vom archäologischen Castro über sakrale Kunst bis zu gemeinschaftlichen Bauwerken und ländlichen Wegen. Für Kulturinteressierte eröffnet der Ort damit Themen zwischen Archäologie, Kirchenkunst und ländlichem Erbe. Das archäologische Castro de Cástrelo de Lampaza hat einen ovalen Grundriss, ist in Ost-West-Richtung etwa 264 Meter und in Nord-Süd-Richtung etwa 235 Meter lang und nimmt knapp drei Hektar Gelände ein. Zusammen mit der Igrexa de San Martiño de Candás stehen in Candás ein archäologischer Ort und ein Kirchenraum mit kunsthistorischen Details nebeneinander. Für Kulturinteressierte treffen in Candás mit dem Castro de Cástrelo de Lampaza und der Igrexa de San Martiño de Candás Archäologie und sakrale Kunst aufeinander. Die beiden Orte setzen unterschiedliche Akzente: Hier steht der ovale Castro mit seinen Geländemaßen, dort der Kirchenraum mit Reliefs, Sakristeitür und Kelch. Candás verbindet damit archäologische, sakrale und ländliche Themen.

File:Iglesia de San Martiño de Candás.jpg File:Iglesia de San Martiño de Candás.jpg Foto: Ana Valado via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Zur Igrexa de San Martiño de Candás gehören im Inneren Reliefs von San Benito und San Martiño, die wahrscheinlich von Francisco de Moure oder seiner Werkstatt geschaffen wurden. Die Kirche besitzt eine Sakristeitür mit einer Darstellung von Abrahams Opfer aus dem 17. Jahrhundert. In Rairiz de Veiga gehört San Martiño de Candás zu den Beispielen des Barock. Außerdem wird in der Kirche ein Silberkelch aufbewahrt, den Francisco Galindo, Bischof von Ourense, 1769 stiftete. Reliefs, Sakristeitür und Kelch stehen dabei für unterschiedliche Formen sakraler Ausstattung.

Ländliches Erbe

Der gemeinschaftliche Ofen Forno comunal de Fontefria liegt im Zentrum des Weilers Fontefria; sein Inneres bewahrt Elemente eines traditionellen Ofens. Der gemeinschaftliche Ofen Forno comunal de Outeiro de Candás befindet sich in Outeiro de Candás; auch sein Inneres bewahrt Elemente eines traditionellen Ofens. Die Fonte e lavadoiro de Candás befindet sich in Candás (San Martiño), während sich die Mühle Muíño da Regueira in Gándara in Candás (San Martiño) befindet. Für kulturgeschichtlich Interessierte gehören in Candás sowohl gemeinschaftliche Öfen als auch Waschplatz und Mühle zum ländlichen Erbe. Die Ortsbezüge Fontefria, Outeiro de Candás, Candás (San Martiño) und Gándara ergänzen dieses Themenfeld um konkrete Schauplätze.

Wandern und Landschaft

Die Wanderroute San Martiño de Candás beginnt an der Rectoral de Candás in der Pfarrei San Martiño. Sie führt über einen alten, von Eichen und Kastanien beschatteten Weg nach Fontefría und steigt anschließend über wenig befahrene Landstraßen durch Felder und Wälder zur Kirche San Martiño hinab. Für Wanderinteressierte steht die Route San Martiño de Candás als eigener Landschaftsschwerpunkt neben den historischen Themen. Rectoral de Candás, Fontefría und die Kirche San Martiño verbinden dabei den Ausgangspunkt, den Zwischenort und das Ziel der Strecke.

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Orientierung

Die Casa Reitoral de Candás ist von der Straße nach Celanova aus erreichbar: Nach der Kreuzung biegen Sie auf die OU-531 ab und nach einem Kilometer links in Richtung Candás. Die sanft geneigten Hänge des Castro de Cástrelo de Lampaza ermöglichen den Zugang zur Akropolis, besonders von Norden und Osten. Die Rectoral de Candás ist ein Landtourismusbetrieb der Gruppe A; der Betriebszeitraum reicht vom 1. Januar bis 31. Dezember.

Weitere Orte in dieser Auswahl: Sabariz.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Rairiz De Veiga.

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