Triacastela: Jakobsweg, Kirchen und Natur
Unterkünfte in Triacastela
Jakobsweg und besondere Unternehmungen
Triacastela richtet den Blick auf den Jakobsweg sowie auf konkrete Kultur- und Naturziele. Die Etappe des Jakobswegs von Triacastela nach Sarria über Samos ist 25,1 km lang. Für die Tagesplanung bietet diese ausgewiesene Etappenlänge einen konkreten Rahmen. Die Samos-Variante des Jakobswegs zweigt von Triacastela aus nach Süden in die Umgebung des Flusses Sarria ab. Ergänzend gibt es in Tríacastela hergerichtete Start- und Landezonen für das Paragliding; dort wurden bereits Einführungs- und Fortgeschrittenenkurse durchgeführt.
Landschaft rund um Tríacastela
Das südliche Drittel der Gemeinde Tríacastela, ungefähr 34 % ihrer Fläche, gehört zum Naturraum ANCARES-COUREL. Dieser ist als Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung (LIC) im Natura-2000-Netz und als Zone zum besonderen Schutz der Naturwerte ausgewiesen. In verschiedenen Teilen der Gemeinde Tríacastela gibt es einheimische Laubholzbestände mit hohem landschaftlichem Wert, die von Siedlungen und den sie verbindenden Straßen aus sichtbar sind. Der Aussichtspunkt Vigilancia Forestal befindet sich in der näheren Umgebung von Tríacastela.
Auch mehrere Berge liegen in der näheren Umgebung von Tríacastela: Der Berg Pena Soá befindet sich dort ebenso wie der Berg Alto de Torrentes, der Berg Pico do Polvoreiro und der Berg Pico de Santa Irene.
Kirchen mit unterschiedlichen Bauphasen
Die Capela do Biduedo hat ein rechteckiges Schiff, Bruchsteinmauern aus Schiefer und Kalkstein, ein mit Schiefer gedecktes Satteldach sowie eine Tür mit Rundbogen. Im Inneren befindet sich ein neoklassizistischer Altaraufsatz mit Bildern aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Die Capela de San Antonio hat ein rechteckiges Schiff, verputzte und weiß gekalkte Bruchsteinmauern, ein Satteldach und einen schlichten, mit Steinquadern abgeschlossenen Glockengiebel. Sie enthält außerdem einen neoklassizistischen Altaraufsatz aus dem 19. Jahrhundert mit Schnitzarbeiten aus dem 18. Jahrhundert.
Die Igrexa Parroquial de Santiago de Triacastela wurde in der Romanik errichtet und im 18. Jahrhundert umfassend umgebaut. Die Kirche bewahrt fast ihren gesamten romanischen Grundriss, der aus dem für die Region typischen Schiefer gefertigt ist. Die Igrexa Parroquial de Santa María de Vilavella hat einen Grundriss in Form eines lateinischen Kreuzes, Wände aus Schieferbruchstein und ein mit Schiefer gedecktes Satteldach. Ihre Fassade besitzt ein Portal mit vorspringender Platte und drei rundbogigen Archivolten. Im baulichen Vergleich bewahrt Santiago de Triacastela fast seinen gesamten romanischen Grundriss, während Santa María de Vilavella durch einen lateinischen Kreuzgrundriss und eine charakteristisch gegliederte Portalzone geprägt ist.
Im weiteren regionalen Umfeld von Tríacastela befinden sich die Igrexa de Santa María A Real do Cebreiro und die Capilla de las Virtudes.
Weitere Orte
Auch diese Orte können Sie anschließend aufrufen: Braña, Alence, San Cibrao, Hortás, Lagoa, Monforte De Lemos, Santo Estevo, Airoá.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lugo.