O Vicedo: Küstenwege, Strände und maritime Geschichte
Unterkünfte in O Vicedo
Küstenwege zwischen Hafen und Strand
O Vicedo zeigt die galicische Küste in mehreren Facetten: Der Küstenwanderweg Costa de O Vicedo (PR-G 156) beginnt am Hafen von O Vicedo und endet am Strand Area Grande. Die Strecke eignet sich für Fahrradtouren und Ausritte und besitzt Abzweigungen zur Kirche Santo Estevo do Vicedo sowie zum Aussichtspunkt A Cruz de Baltar. Damit verbindet der Weg maritime Landschaft, Bewegung und einzelne Kulturziele, ohne dass die Küste auf einen einzigen Aussichtspunkt oder Strand reduziert wird.
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Foto: Lmbuga via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Playa de Abrela ist ein 950 Meter langer, naturnaher und geschützter Strand mit mäßigem Wellengang. Dort bestehen gute Bedingungen für Wassersport; außerdem grenzt der Strand an ein Waldgebiet mit Picknick- und Freizeitbereichen. Playa de Xilloi ist vollständig geschützt und verfügt über einen Erholungsbereich. An diesem Strand gibt es zudem Toiletten, Duschen und Rettungsschwimmer. Die beiden Strände setzen unterschiedliche Akzente: Abrela verbindet Küste, Wald und Wassersport, während Xilloi mit seinen vorhandenen Einrichtungen und dem Erholungsbereich eine eigene Orientierung bietet.
Aussichtspunkte und Wege am Meer
Der Mirador Tixoso liegt über der Mündung der Ría de Viveiro und dem kleinen Strand Tixoso und verfügt über einen kleinen Rastbereich. Moreiras ist ebenfalls ein Rastplatz mit Aussichtspunkt, von dem aus die Ría de Vivero und die Küste des Strandes Area Grande in San Román zu sehen sind. Am Mirador y paseo de Moledos öffnet sich ein Panorama auf den Hafen von O Vicedo, die Ría de O Vicedo, den Strand Playa de Arealonga und den Hafen von O Barqueiro.
Das steile Kap Fuciño do Porco wird über einen gewundenen Weg über wilde Klippen erkundet und bietet Ausblicke auf das Kantabrische Meer und den Atlantischen Ozean. Etwa 500 Meter vom Beginn dieses Weges entfernt befindet sich ein Parkplatz mit Platz für 140 Autos. Der Mirador de San Román richtet den Blick auf San Román, Fuciño do Porco und die Ría de Viveiro; dort gibt es einen Rastbereich mit Tischen und Wasser.
Auch die Route Morgallón – Río Sor – Morgallón (PR-G 8) führt durch eine geschichtsträchtige Landschaft. Sie verläuft zu einem großen Teil auf einem Fischerpfad am Fluss Sor und passiert die Überreste eines Wasserkraftwerks, eines alten Fischer-Sessellifts, einer Wassermühle und einer Fischerhütte. So stehen neben den Klippen und Meerespanoramen auch Flussufer und Spuren früherer Nutzung im Mittelpunkt.
Kirchen, Feste und maritime Geschichte
Am Strand O Caolín sind die Überreste einer ehemaligen Sardinen-Salzfabrik erhalten. Die Industrie erlebte ab dem 18. Jahrhundert einen Aufschwung und bestand bis in das erste Drittel des 20. Jahrhunderts. Die Kirche San Esteban de O Vicedo wurde im 17. Jahrhundert umfassend umgebaut und hat drei Schiffe mit Rundbogen. Die Kirche San Miguel de Negradas ist eine Kirche im romanischen Stil des 12. und 13. Jahrhunderts.
Die Festas do Carme finden am dritten Sonntag im Juni statt und umfassen eine traditionelle maritime Prozession mit Fischerbooten. Die Romería Vikinga findet gewöhnlich Ende Juli statt und stellt die Siedlung Moutillós in San Román nach. Die Fiesta del turismo rural wurde im Juli gefeiert. Auf der Isla Coelleira befindet sich außerdem eine der wenigen Brutkolonien des Gelbschnabelsturmtauchers (Calonectris diomedea) in Galicien; zugleich ist die Insel ein Durchzugsgebiet für Zehntausende Zugvögel.
Zur weiteren Ortsorientierung gehört auch Vilela.
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