Monfero zwischen Fragas do Eume und historischem Kulturerbe
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Monfero zwischen Waldwegen und Kulturerbe
Monfero verbindet die Landschaft des Naturparks Fragas do Eume mit Wegen durch Berge, Wälder und stille Kulturräume. Der Naturpark umfasst unter anderem Monfero und erstreckt sich über insgesamt fünf Gemeinden. Seine steilen Hänge bewahren die ursprüngliche Vegetation der atlantischen Wälder. Dadurch begegnen Ihnen auf engem thematischem Raum unterschiedliche Landschaftsbilder: höher gelegene Kiefernwälder, mit Flechten bedeckte Waldabschnitte und die Nähe zum Stausee.
File:Monfero, A Coruña, Spain - panoramio.jpg
Foto: Jose Manuel Loureiro… via Wikimedia Commons, CC BY 3.0
Besonders anschaulich wird dieser Wechsel auf dem Camiño dos Cerqueiros. Der Weg führt von den Kiefernwäldern der höher gelegenen Bereiche hinunter zu den mit Flechten bedeckten Wäldern nahe dem Stausee. Als Rundwanderweg im Naturpark Fragas do Eume ist der Camiño dos Cerqueiros 7,5 Kilometer lang; in Monfero beginnt und endet er in A Portela de Montelongo. Der Weg Os Cerqueiros bietet zudem einen guten Einblick in alle Ökosysteme des Naturparks Fragas do Eume. Die Route Os Cerqueiros verläuft größtenteils über Forstwege und eignet sich für Mountainbiking.
Ein zweiter markanter Verlauf führt über die Berge von A Marola und Pena Fesa. Pena Fesa erreicht 709 Meter und gehört zu den höchsten Erhebungen der Provinz A Coruña. Der Camino de Pena Fesa ist ein 10 Kilometer langer Rundwanderweg im Naturpark Fragas do Eume, der in A Marola in Monfero beginnt und endet. Die beiden Rundwege mit 7,5 und 10 Kilometern bieten damit unterschiedliche Längen für die Planung eines aktiven Tages, ohne dass die Wald- und Berglandschaft aus dem Mittelpunkt rückt.
Kirche, Kapelle und Wege durch die Kulturlandschaft
Auch die Bauwerke setzen einen eigenen Akzent. Santa María de Monfero wurde Anfang des 12. Jahrhunderts von König Alfons VII. gegründet. Die Kirche Santa María de Monfero besitzt eine oktogonale Kuppel mit italienischen Einflüssen. Einen kleineren, ländlichen Maßstab zeigt die Capela da Ascensión: Die Kapelle ist klein und trägt eine Inschrift von 1763 auf dem Türsturz. Sie liegt in einer natürlichen Landschaft mit hervorragenden Ausblicken auf das Xestoso-Tal. Santa María de Monfero ist damit durch seine Gründung Anfang des 12. Jahrhunderts und die oktogonale Kuppel mit italienischen Einflüssen gekennzeichnet. Die Capela da Ascensión verbindet ihre Inschrift von 1763 auf dem Türsturz mit einer natürlichen Landschaft und hervorragenden Ausblicken auf das Xestoso-Tal.
Für die Orientierung zwischen Natur- und Kulturzielen helfen die beschriebenen Zufahrten. Santa María de Monfero ist von As Travesas über eine ausgeschilderte 2,5 Kilometer lange Abzweigung an der AC-151 erreichbar. Zur Capela da Ascensión gelangt man von der Gemeindehauptstadt Monfero über die ausgeschilderte AC-151 Richtung Irixoa. Nach 4 Kilometern biegt man in Xestal links in Richtung Val Xestoso, Alto Xestoso und As Pontes ab. Die Strecke führt über die DP-3902 zur DP-0905 und anschließend über eine Abzweigung Richtung Restrebas und zur Kapelle. Die linke Uferseite des Naturparks Fragas do Eume ist über eine lokale Straße erreichbar, die am Kloster Monfero vorbeiführt.
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