Lariño: Leuchtturmweg, Küste und Kultur
Unterkünfte in Lariño
Zwischen Leuchtturm und Meer
Die Ruta do Faro ist ein 3 Kilometer langer Spazierweg mit niedrigem Schwierigkeitsgrad und einer Dauer von etwa 45 Minuten. Die Strecke beginnt am Faro de Lariño und endet in Ximprón. Am Ufer verläuft sie stets am Meer entlang bis zum Strand von Ximprón. Wer diesen Küstenabschnitt einplant, kann für den Spaziergang ungefähr 45 Minuten und drei Kilometer Wegstrecke vorsehen. Die überschaubare Länge macht den Weg zu einem klar abgegrenzten Abschnitt für einen halben Tag an der Küste, ohne dass dafür eine lange Wanderung angesetzt werden muss.
File:Faro e praia de Lariño. Carnota. Galiza LC03.jpg
Foto: Luis Miguel Bugallo Sánchez (Lmbuga) via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Der Faro de Lariño bildet dabei nicht nur den Ausgangspunkt des Weges. Der Leuchtturm wurde im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts erbaut und erreicht eine Höhe von 27 Metern über dem Meeresspiegel. Seine Bauzeit und seine Lage am Beginn der Ruta do Faro verbinden die Wegstrecke mit einem historischen Bauwerk der Küste. So steht der Leuchtturm sowohl für den Startpunkt des Spazierwegs als auch für die ältere Geschichte von Lariño.
Playa de Lariño und Ancoradoiro
Die Playa de Lariño besteht aus einer etwa zwei Kilometer langen Sandzunge und einer Reihe von Buchten. Sie liegt in Carnota an der Grenze zu Muros. Diese geografische Lage macht den Strand zu einem markanten Bezugspunkt zwischen den beiden Gemeinden. Die Sandzunge und die Buchten prägen dabei den Küstenabschnitt mit unterschiedlichen Strandformen.
In derselben Küstenlandschaft liegt Ancoradoiro an der Grenze zu Muros. Ancoradoiro gilt als Landschaftskomplex mit Dünen, Kiefernwald und Lagunen. Neben dem offenen Strand gehören damit auch bewaldete und von Wasser geprägte Landschaftselemente zum Bild dieser Küstenzone.
Erhaltene Spuren und religiöse Bauwerke
Auch in Lariño selbst finden sich historische Spuren nahe am Meer. Dort sind die Ruinen einer alten Windmühle erhalten, die um 1914 errichtet wurde. Die Ruinen erinnern an die lokale Vergangenheit von Lariño und stehen nahe am Meer in der Küstenlandschaft.
Ein weiteres Ziel ist die Kirche San Martiño in Lariño. Ihr Inneres beherbergt zahlreiche Heiligenfiguren. Die Figur des heiligen Martin ist der Patron der Pfarrei Lariño. Damit führt der Blick von den historischen Spuren an der Küste zu einem religiösen Bauwerk im Ort.
Weitere markante Bauformen
Der Muíño de Punta Insua besitzt einen zylindrischen Turm und ein drehbares Dach. Diese Baumerkmale prägen die Form der Windmühle. Der Faro de Punta Ínsua ist ein steinerner ziviler Bau, der wegen seiner charakteristischen Architektur und der Schönheit seiner Umgebung hervorgehoben wird.
Die Playa de Lariño in Carnota ist außerdem ein Halt am ersten Tag der galicischen Tourismusrundreise „Playas de Mar Adentro“. Für Ihre Planung stehen damit ein kurzer Spazierweg am Meer, der Faro de Lariño, die Playa de Lariño in Carnota an der Grenze zu Muros sowie mehrere historische und religiöse Bauwerke als unterschiedliche Ziele dieses Küstenabschnitts nebeneinander.
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