Finisterre: Leuchtturm, Fischerei und Küste
Unterkünfte in Finisterre
Am Cabo Fisterra
Am Cabo Fisterra verbinden sich eindrucksvolle Ausblicke mit einem markanten Bauwerk. Von hier reicht der Blick auf den offenen Ozean, die Ría de Corcubión und die Küste von Carnota. Der Faro de Fisterra gilt als der westlichste Leuchtturm Europas. Er wurde 1853 in 138 m Höhe über dem Meer erbaut. Sein Turm besteht aus behauenen Steinquadern, besitzt einen achteckigen Grundriss und wird von einer polygonalen Laterne abgeschlossen. So stehen Landschaft, Seefahrt und Architektur unmittelbar nebeneinander.
Kultur und Geschichte
Im Castelo de San Carlos befindet sich das Museo de la Pesca. Die Ausstellung widmet sich den Fischereikünsten in Galicien. Die Festung sollte die Bucht und den Hafen von Fisterra sowie die Ría de Corcubión schützen. Ihre Bauarbeiten begannen zwischen 1755 und 1757; zehn Jahre später wurde das Castelo durch eine königliche Anordnung Karls III. fertiggestellt.
Santa María das Areas entstand Ende des 12. oder Anfang des 13. Jahrhunderts im romanischen Stil. Vor der Kirche werden am Ostersonntag das Fest und die Wallfahrt des Santo Cristo gefeiert. Der Leuchtturm aus dem 19. Jahrhundert, die Festung aus dem 18. Jahrhundert und die romanische Kirche führen an einem Ort durch mehrere Epochen. Religiöse Tradition, Militärgeschichte und maritime Kultur gehören hier zu denselben Ortsbildern.
Fischerei in der Lonja
In der Lonja de Fisterra lässt sich die Fischversteigerung durch eine große Glasscheibe von einem Besichtigungsraum aus beobachten. Von einem Raum im Obergeschoss verfolgen Besucher außerdem die täglich stattfindende Versteigerung einer vielfältigen Auswahl an Fischen und Meeresfrüchten aus der handwerklichen Fischerei. Informationstafeln ergänzen den Einblick in diesen Ablauf. Besichtigungen der Lonja de Fisterra sind das ganze Jahr über nach vorheriger Absprache mit der Fischergilde möglich. Fischauktion, Meeresprodukte und handwerkliche Fischerei treffen dort aufeinander.
Küste und Langosteira
Die Costa da Morte ist ein Küstenstreifen der Provinz A Coruña. Zu ihren Gemeinden gehören unter anderem Fisterra, Cee, Muxía und Camariñas. Der halburbane Abschnitt der Langosteira verfügt über eine Strandpromenade. Dort findet jedes Jahr etwa im Juli die Festa da praia statt. Küstenlandschaft, Promenade und lokales Fest geben diesem Abschnitt unterschiedliche öffentliche Räume und Anlässe.
Wege nach Fisterra und Muxía
Der Jakobsweg Camino de Fisterra y Muxía führt von Santiago zum Cabo Fisterra und weiter zum Santuario de la Virxe da Barca in Muxía. Der Abschnitt Fisterra–Muxía ist 118,8 km lang und mittelschwer. Daneben führt der Rundweg Arredor do Monte do Facho über einen etwa 300 m langen Abstecher zu den Ruinen einer ehemaligen Einsiedelei. Die Pilgerstrecke verbindet Santiago, Fisterra und Muxía; der Rundweg konzentriert sich auf den Monte do Facho und seine ehemaligen Einsiedeleiruinen.
Weitere Orte: As Virtudes, O Coto, Carballo, Santiso, Abegondo, Xalo, Cabana De Bergantiños, A Capela
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