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Dumbría – Jakobsweg, Kirchen und Natur

Unterkünfte in Dumbría

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Der Jakobsweg nach Fisterra und Muxía durchquert das Herz von Dumbría, das als Vákner-Gebiet bekannt ist. Auch historisch verlief diese Route durch Dumbría und schloss im Ort Hospital ein Pilgerhospital ein. Der heutige Weg und seine Geschichte führen damit durch denselben Landschaftsraum, in dem sich zugleich religiöse Bauwerke und überlieferte Erzählungen finden.

File:Lugar do Ézaro, parroquia do Ézaro, concello de Dumbría, Galicia (Spain).jpg File:Lugar do Ézaro, parroquia do Ézaro, concello de Dumbría, Galicia (Spain).jpg Foto: el Buho nº30 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0

Die Verbindung des Jakobswegs mit Dumbría reicht bis zur Vákner-Legende. Der Legende zufolge lebte das menschenfressende Ungeheuer in Buxantes am Fuß des Petroglyphen Pedra Ancha. Der benannte Schauplatz verknüpft die Pilgerroute mit der lokalen Überlieferung und mit einem konkreten Zeugnis aus der Umgebung von Buxantes.

Weitere Orte: Ézaro.

Kultur und Geschichte

In Buxantes stehen zwei sakrale Bauwerke mit unterschiedlichen historischen Bezügen. Der Glockenturm der Igrexa Parroquial de San Pedro de Buxantes stammt von dem Architekten Domingo Antonio de Andrade. Die Ermida de Nosa Señora das Neves de Buxantes wurde Ende des 15. Jahrhunderts erbaut und 1780 rekonstruiert.

An der Außenmauer der Ermida de Nosa Señora das Neves de Buxantes dienten eine Tür und ein Altar als Freiluftkapelle für große religiöse Versammlungen und Wallfahrten. Architektur, Baugeschichte und religiöse Nutzung sind an diesem Bauwerk eng miteinander verbunden. Die Jahreszahlen und der Name des Architekten gehören ebenso zur Geschichte der Gebäude wie ihre sakrale Funktion.

Landschaft und Natur

In der näheren Umgebung von Dumbría befindet sich der Berg Monte Padreda. In der Umgebung liegen außerdem der Wasserfall O caduiro do Ézaro (río Xallas) und der Berg Monte Aro. Im weiteren regionalen Umfeld befindet sich der Strand Playa de Langosteira. Berge, Wasserfall und Strand stehen damit für unterschiedliche Landschaftsformen in verschiedenen räumlichen Bezügen.

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Ein Teil der Landschaft von Dumbría gehört zum als LIC ausgewiesenen Gebiet Carnota-Monte Pindo, das in das Natura-2000-Netz integriert ist. Der Monte Pindo ist zugleich mit einem Aufstieg zur A Moa verbunden. Die Aula de Natureza de Vilafernández liegt neben dem Fervenza-Stausee und bietet Vogelbeobachtung einheimischer und ziehender Vögel. Bei Natur- und Wandertagen können neben Landschaftsformen auch Schutzstatus und Vogelbeobachtung eine Rolle spielen.

Wege und Erzählungen

Der Weg zur Fervenza do Ézaro ist 2,13 km lang; die Strecke umfasst nur den Hinweg. Der einfachste Aufstieg zur A Moa auf dem Monte Pindo beginnt in Fieiro und führt über Forstwege und gepflasterte Pfade. Bei Wanderungen sollten aktuelle Hinweise zu den Wegverhältnissen vor der Abreise geprüft werden. Die konkrete Wegart bleibt für die Vorbereitung wichtig, weil Forstwege und gepflasterte Pfade unterschiedliche Untergründe bezeichnen. Ein Besuch der Aula de Natureza kann anhand der aktuellen Öffnungszeiten geplant werden. Vor religiösen Versammlungen empfiehlt sich außerdem die Prüfung der angekündigten Termine.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Coruña.

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