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Coiro entdecken: Kirchen, Pilgerwege und besondere Orte

Unterkünfte in Coiro

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Coiro zwischen Sakralbauten und besonderen Landschaftsorten

Coiro verbindet markante Zeugnisse religiöser Baukunst mit Orten, an denen sich Wege, Feste und Landschaft unmittelbar begegnen. Die Igrexa Parroquial de Santa María de Coiro wurde in der Barockzeit erbaut. Dazu kommen die Capela da Virxe do Monte, der Cruceiro do Cirolán und die Fervenza de Fírvado. Wer einen Ort nicht nur über seine heutige Oberfläche, sondern auch über seine Bauwerke und überlieferten Bezüge kennenlernen möchte, findet hier mehrere eigenständige Anknüpfungspunkte.

File:CARNOTA desde As Paxareiras, Coiro, Mazaricos, Galiza - 20 Sept. 09.jpg File:CARNOTA desde As Paxareiras, Coiro, Mazaricos, Galiza - 20 Sept. 09.jpg Foto: Ramon Piñeiro via Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.0

Barocke Pfarrkirche Santa María de Coiro

Die Igrexa Parroquial de Santa María de Coiro besitzt einen dreigliedrigen Glockenturm. Im Inneren befinden sich zwei Prozessionskreuze: eines stammt von dem Silberschmied Jorge Cedeira, das andere von dem aus Santiago stammenden Goldschmied Rodrigo de Pardiñas und trägt die Jahreszahl 1587. Die Verbindung aus barocker Entstehungszeit, klar erkennbarem Glockenturm und kunsthandwerklichen Einzelstücken gibt dem Kirchenbau mehrere Ebenen, die Sie bei einer kulturellen Erkundung von Coiro beachten können.

Capela da Virxe do Monte und A Romaxe

Die Capela da Virxe do Monte wurde 1615 im Auftrag von Bartolomé Franco erbaut. Ihr rechteckiges Kirchenschiff, die Wände aus Granitquadern sowie das Dach mit zwei- und dreiseitigen Dachflächen und Ziegeldeckung prägen ihre beschriebene Gestalt. Am letzten Sonntag im August findet an der Capela da Virxe do Monte die Wallfahrt A Romaxe zu Ehren der Jungfrau statt. Die Kapelle liegt am Camino de Fisterra-Muxía; auch der Cruceiro do Cirolán liegt an diesem Camino.

Beim Cruceiro do Cirolán lohnt sich außerdem der Blick auf die Skulptur: Sie wird dem aus Santiago stammenden Bildhauer Francisco María Rodeiro Permuy zugeschrieben. Damit stehen an demselben Camino-Bezug sowohl ein steinernes Wegzeichen als auch eine Kapelle mit eigener Bau- und Festtradition. Die religiösen Orte erscheinen dadurch nicht als bloße Namensliste, sondern als unterschiedliche Motive innerhalb der Ortslandschaft.

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Erinnerungen an Coiro und Vilar de Coiro

Coiro wurde in Schenkungen des Grafen Alvito aus dem 9. Jahrhundert als Courio erwähnt. Zum Festkalender der Pfarrei Coiro gehört die Festa Anxo da Garda in Vilar. Dort befindet sich außerdem eine Kapelle aus dem späten 18. Jahrhundert, die dem Anxo da Garda geweiht ist. Ein weiteres markantes Gebäude ist das Pfarrhaus von Santa María de Coiro mit L-förmigem Grundriss, geschlossenem Innenhof, Fenstern in profilierten Rahmen und einer Sonnenuhr. Diese Details machen den Rundgang durch die Sakral- und Baugeschichte abwechslungsreich.

Fervenza de Fírvado am Fluss Beba

Mit der Fervenza de Fírvado kommt ein landschaftlicher Kontrast zu den Kirchen und Kapellen hinzu. Der Wasserfall ist nicht ausgeschildert und kann erreicht werden, indem man dem Flusslauf folgt. Seine Hauptkaskade liegt an der Stelle, an der sie auf den Fluss Beba trifft, einen Nebenfluss des Xallas.

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