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Melilla: Geschichte, Museen und Mittelmeerstrände

Unterkünfte in Melilla

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kultur und Geschichte

Melilla zeigt seinen besonderen Charakter schon an zwei markanten Motiven: Die Puerta y Capilla de Santiago gilt als einziges religiöses Bauwerk im gotischen Stil auf dem afrikanischen Kontinent. In den Straßen der autonomen Stadt stehen außerdem Hunderte Gebäude, die die Blicke der Passanten auf sich ziehen sollen. Sakralbau und Straßenarchitektur bilden dabei zwei unterschiedliche Facetten des Stadtbilds.

File:Melilla, Spain - sunset.jpg File:Melilla, Spain - sunset.jpg Foto: Sharon Hahn Darlin via Wikimedia Commons, CC BY 2.0

Melilla la Vieja, auch „El Pueblo“ oder „La Ciudadela“ genannt, ist ein befestigter Komplex. Sein Bau begann im 15. Jahrhundert auf dem Felsen des antiken Rusadir; die Anlage besteht aus vier durch einen Graben getrennten Bereichen. Innerhalb des ummauerten Geheges aus dem 16. Jahrhundert befinden sich die Museen für Geschichte und Archäologie sowie das Ethnografische Museum.

Das historische und archäologische Museum von Melilla vermittelt die Geschichte der Stadt von der Urgeschichte bis zur Gegenwart anhand archäologischer Funde, historischer Objekte, Modelle und Pläne. Der zeitliche Rahmen umfasst dabei mehr als 10.000 Jahre. Die Museen von Melilla befinden sich in verschiedenen Bereichen der ehemaligen Peñuelas-Lagerhäuser. Diese wurden 1781 unter der Herrschaft von Karl III. und dem Gouverneur Antonio Manso errichtet und 2007 umfassend für die museale Nutzung umgestaltet.

Das Ethnografische Museum von Melilla präsentiert die sephardisch-jüdische Gemeinschaft mit ihren Ritualen. Ebenso zeigt es die Amazigh-Kultur mit ihrer materiellen Kultur, ihren Festen, Siedlungsformen und traditionellen handwerklichen Tätigkeiten. Zum Festkalender Melillas gehören die Semana Santa, das Ende des Ramadan (Eid al-Fitr), das jüdische Pessachfest (Pésaj) und das hinduistische Diwali.

Wege durch Melilla

Das modernistische Zentrum und die historische Altstadt Melilla la Vieja lassen sich zu Fuß erkunden. Für längere Strecken und die Außenviertel stehen Stadtbusse, Taxis und Mietwagen zur Verfügung.

Küste und Meer

Am Mittelmeer verfügt Melilla über zwei Kilometer sehr feinsandiger Strände. An den Buchten und Stränden kann man Wasserski fahren. Die Strände wurden von der Europäischen Union mit der Blauen Flagge ausgezeichnet, die ihre Qualität bestätigt. Strandlänge, Sand und die bestätigte Qualität treffen dabei auf eine konkrete Wassersportmöglichkeit.

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Auch das Tauchen in Melilla und seiner näheren Umgebung wird durch klare, ganzjährig angenehm temperierte Gewässer sowie felsige, artenreiche Meeresböden begünstigt.

Grünanlagen

Im Parque Hernández zeigt sich ein historischer Garten mit exotischem Charakter. Der Parque Forestal bietet Spaziergänge für Familien, einen künstlichen See und weitere Freizeitbereiche für Kinder. Historischer Garten, See und Kinderbereiche setzen dabei unterschiedliche Akzente in den Grünanlagen.

Anreise

Für die Anreise gibt es unter anderem Direktflüge von Madrid und Málaga sowie auch von Almería, Granada, Sevilla und Barcelona. Im Sommer wird das Flugangebot um weitere Städte auf der Iberischen Halbinsel und den Kanarischen Inseln erweitert. Fähren nach Melilla fahren von Málaga, Almería und Motril ab.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ciudad De Melilla.

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