Igorre: Routen, Flüsse und Sakralbauten
File:Basoz, baserriz, zuhaitzez eta zelaiez osatutako paisaia. Igorre, Arratia, Bizkaia, Euskal Herria. 2015-04-28.jpg
Foto: Etxaburu ( Etxaburu ) via Source, CC BY-SA 4.0
In Igorre verlaufen Routen durch Täler und an Gewässern entlang.
Weitere Orte: Sopelana, Zelaia, Mundaka, Ziortza-Bolivar, Lanestosa, Mungia, Garai, Muxika
Routen
Die Route ARR05 Igorre–Dima beginnt am Rathaus in Elexalde und führt durch das Tal bis Dima-Ugarana. Auf diesem Verlauf verbindet sie Igorre mit Dima über den Bidegorri entlang des Tals des Flusses Indusi. Der Bidegorri begleitet den Talverlauf, während die Strecke zwischen Elexalde und Dima-Ugarana angelegt ist. Bei linearen Talrouten gehören Start- und Zielpunkt zu den wesentlichen Angaben für die eigene Tagesplanung.
ARR06 verbindet die Ortskerne von Igorre und Arantzazu. Die Strecke beginnt in Elexalde, führt am Park Lasarte vorbei und überquert eine Fußgängerbrücke in Richtung Olabarri. Für Routen mit solchen festen Wegmarken können aktuelle Hinweise zu den Routenbedingungen vor dem Aufbruch geprüft werden.
Die lineare Route ARR12 Igorre–Urkizu verbindet das Ortszentrum von Igorre mit dem Viertel Urkizu und verläuft am Fluss Arratia entlang. Ihre Länge ist mit 3,08 km angegeben, die ungefähre Zeit mit 00:39. Die konkrete Kilometerangabe und der zeitliche Richtwert beschreiben diese Verbindung als klar abgegrenzten Routenabschnitt. Lineare Strecken werden für die Planung gewöhnlich über Ausgangspunkt, Endpunkt, Länge und angenäherte Dauer betrachtet.
Flussläufe
Der Fluss Arratia durchquert die Gemeinde Igorre und nimmt die Wasser des Bachs Indusi auf. Beide Gewässer stehen dadurch in einer direkten Beziehung: Der Arratia durchzieht das Gemeindegebiet, während der Indusi seine Wasser in diesen Fluss einbringt. Der Indusi erscheint damit sowohl im Verlauf der ARR05 als auch als Zufluss zum Arratia. Die Routen- und Flussbezüge treffen an unterschiedlichen Stellen aufeinander: ARR05 folgt dem Indusi-Tal, ARR12 verläuft am Arratia entlang.
Kultur und Geschichte
Im Viertel Elexalde steht die Pfarrkirche Santa María. Nahe der Casa de Igorre wurde sie 1208 errichtet. Der Kirchenbau ist damit zugleich mit dem Viertel Elexalde und mit der Casa de Igorre verbunden. Die Jahreszahl verweist auf eine mittelalterliche Entstehungszeit des Bauwerks.
Im Viertel Turture/Garbe von Igorre befindet sich die Ermita de San Miguel. Ihr rechteckiger Grundriss umfasst zwei Abschnitte. Das Chorhaupt schließt gerade ab, und ein umlaufender Portikus begleitet die Außenform des Baus. Zur Ausstattung gehört eine polychrome Holzschnitzerei des San Miguel. Sie gilt als barockes Werk aus dem ersten Drittel des 17. Jahrhunderts. Grundriss, Chorhaupt und Portikus prägen den Baukörper, während die Holzschnitzerei ein eigenständiges Ausstattungsstück innerhalb der Kapelle bildet.
Zur Sakrallandschaft gehört außerdem die mittelalterliche Ermita de San Cristóbal de Elgezua. Sie befindet sich im Viertel Santa Lucía der Gemeinde Igorre. Bei Sakralbauten sollten Sie vor dem Besuch aktuelle Öffnungszeiten prüfen, da die Besichtigung an bestimmte Zeiten gebunden sein kann.
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