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Lermanda: Bräuche und romanisches Taufbecken

Unterkünfte in Lermanda

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Am Vorabend des Jueves de Lardero gingen Kinder in Lermanda von Tür zu Tür und sangen für ihre Nachbarn. Die Sänger baten ihre Nachbarn um Almosen. Der überlieferte Brauch verbindet damit einen bestimmten Kalendertag, den Gesang der Kinder und die Ansprache der Nachbarschaft in einem gemeinsamen Ablauf.

File:Lermanda.jpg File:Lermanda.jpg Foto: Asier Sarasua Garmendia, Assar via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Kultur

Am Karnevalsdienstag fertigten die Dorfbewohner eine Figur an, die mit Hose, Jacke und Hemd bekleidet war. Die Kleidung gehört ausdrücklich zur Gestaltung dieser Karnevalsfigur: Hose, Jacke und Hemd bilden ihre benannten Bestandteile. Die Karnevalsfigur wurde zu Ehren des Dorfpfarrers Don Felipe genannt. Mit dieser Benennung ist der Name des Dorfpfarrers unmittelbar mit der Figur verbunden, ohne dass die Figur einen anderen Namen erhält.

Mit der Pfarrkirche San Sebastián in Lermanda ist die Skulptur San Juan Bautista verbunden. Die Verbindung zwischen Skulptur und Pfarrkirche nennt beide Werke beziehungsweise Orte gemeinsam und ordnet San Juan Bautista der Kirche in Lermanda zu. Das Taufbecken der Kirche von Lermanda ist ihr einziges erhaltenes romanisches Zeugnis. Damit ist nicht die gesamte Kirche als romanisch bezeichnet, sondern ausdrücklich ihr Taufbecken als das einzige erhaltene Zeugnis dieser Epoche.

Geschichte und Landschaft

Lermanda ist vollständig vom Parque Empresarial Jundiz umgeben. Diese räumliche Beziehung beschreibt den Ort als vollständig von dem genannten Industriegebiet umschlossen. Der zentrale Wasserteich von Lermanda wurde von vielen Einwohnern zum Froschfangen genutzt. Die überlieferte Nutzung nennt den Teich als gemeinschaftlich bekannten Ort und verbindet ihn mit dem Froschfangen durch viele Einwohner.

Der Bau des Industriegebiets unterbrach die Wasserversorgung des Teichs und verwandelte ihn in eine stehende Wasserlache. Später wurde der ehemalige Teich in einen Platz umgewandelt. Der Teich ist an dieser Stelle ausdrücklich als ehemaliges Gewässer bezeichnet; seine spätere Form war ein Platz.

Nach Aussage der Einwohner von Lermanda war der Pozo Redondo ein mit Steinen ausgekleideter Brunnen, der nicht austrocknete. Zum Pozo Redondo gehören in dieser Überlieferung sowohl die Auskleidung mit Steinen als auch das Merkmal, dass der Brunnen nicht austrocknete. Die Aussage wird den Einwohnern von Lermanda zugeschrieben und bleibt deshalb als lokale Überlieferung gekennzeichnet.

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Orte in der Umgebung

Das Museo de Bellas Artes befindet sich in der Umgebung von Lermanda. Ebenfalls in der Umgebung liegt der Palacio Zulueta. Beide genannten Ziele werden derselben allgemeinen Umgebung von Lermanda zugeordnet.

Das Museo Diocesano de Arte Sacro befindet sich in der Umgebung von Lermanda. Auch der Jauregia Palacio befindet sich in diesem Umfeld. Die beiden Namen ergänzen die dort genannten Ziele um ein weiteres Museum und einen weiteren Palast, ohne dass für sie eine nähere Umgebung angegeben wird.

Der Máximo Casado Garden befindet sich in der näheren Umgebung von Lermanda. Der Libertad Garden liegt in der Umgebung von Lermanda. Für den Máximo Casado Garden ist damit eine nähere Umgebung genannt, während der Libertad Garden der allgemeinen Umgebung zugeordnet bleibt.

In derselben Umgebung befinden sich der Magisterio Garden und der María de Maeztu Garden. Beide Gärten werden damit wie der Libertad Garden der Umgebung von Lermanda zugeordnet. Der María de Maeztu Garden behält dabei seine eigene Namensform und wird nicht mit einem anderen Ziel zusammengefasst.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Vitoria-Gasteiz.

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