Cala en Blanes: Küste, Wege und bronzezeitliches Erbe

An der Bucht beziehungsweise am Strand von Cala en Blanes umgeben dichte Vegetation und ein Palmenhain den Sand. Der Strand von Cala en Blanes ist barrieregerecht ausgestattet und verfügt im Sommer über touristische Dienstleistungen. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist der Strand von Cala en Blanes ganzjährig erreichbar. So verbindet dieser Küstenpunkt eine deutlich erkennbare Landschaft mit konkreten Möglichkeiten für die Anreise und den Aufenthalt am Meer.

Wege an der Klippe

Der Camí de Sa Farola ist eine Art Uferpromenade auf der Klippe, mit einem Gehweg und einem Radweg. An einigen Stellen stehen zum Meer ausgerichtete Bänke, die als Aussichtspunkte dienen. Auf dem Camí de Sa Farola können Sie zu Fuß gehen oder mit dem Rad fahren; die meerwärts gerichteten Bänke unterbrechen die Strecke mit Pausen und Blicken auf die Küste. Die Route Sa Farola ist 6,25 Kilometer lang und führt über die Straße oder den Weg von Sa Farola nach Cala en Blanes. Als Rundweg dauert sie ungefähr eine bis eineinviertel Stunden. Damit lässt sich die Strecke als klar umrissene Unternehmung einplanen, ohne sie mit einer längeren Wanderung gleichzusetzen. Die zehnte Etappe des Naturwegs Camí de Cavalls führt durch Cala en Blanes.

Geologie am Meeresufer

Am Meeresuferweg von Sa Farola liegt der geologische Fundort „Mioceno de Cala en Blanes a Sa Farola“. Der geologische Fundort ist ohne Schwierigkeiten zugänglich und liegt damit unmittelbar an einem Wegabschnitt, der zugleich die Küstenlandschaft erschließt. Im geologischen Gebiet „Mioceno de Cala en Blanes a Sa Farola“ markiert eine 1,5 Meter mächtige Schicht die Grenze zwischen den beiden oberen geologischen Einheiten. Diese beiden oberen geologischen Einheiten sind in der Region Migjorn im Süden Menorcas erkennbar. Der Küstenweg führt hier somit nicht nur am Wasser entlang, sondern auch zu einer sichtbaren geologischen Besonderheit.

Bronzezeitliche Spuren

Das Hypogäum von Torre del Ram in der Urbanisation Cala en Blanes ist eines der besten Beispiele Menorcas für ein langgestrecktes Hypogäum und ein bronzezeitliches Grabmonument. Im Inneren zeigen schematische Gravuren drei Schiffe; weitere Figuren sind nicht identifiziert. Das bronzezeitliche Monument ergänzt die Küstenthemen um einen klaren archäologischen Schwerpunkt.

Wasser an der Cala en Brut

An der Cala en Brut dienen Felsen als natürliche Sprungbretter zum Springen, Schwimmen und Tauchen im klaren Wasser. Die Cala en Brut ist von der Straße aus über Treppen oder zu Fuß über einen Weg durch eine Grünfläche erreichbar. Die beiden genannten Zugangsformen führen zu einem Küstenpunkt, an dem Wasser und Fels unmittelbar zusammengehören.

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