Petra: Altstadt, Kirchen und Wanderwege
Unterkünfte in Petra
Petra richtet den Blick auf Geschichte, Baukunst und Wege: Die Altstadt steht wegen ihres historischen und städtebaulichen Werts sowie ihrer traditionellen Gebäude und Denkmäler unter Schutz. Dazu kommen Kirchen- und Serra-Geschichte, beschriebene Wander- und Radstrecken sowie ein Wochenmarkt. Petra spricht besonders Reisende an, die kulturelle Orte und aktive Erkundungen als unterschiedliche Seiten ihrer Reise betrachten möchten.
Altstadt und Baugeschichte
Die Altstadt von Petra ist als Bien de Interés Cultural geschützt. Ein wichtiger Teil der Ortsgeschichte zeigt sich in der Iglesia Parroquial de Sant Pere. Sie ist die dritte Pfarrkirche des Ortes seit dem 13. Jahrhundert. Ihr Bau begann 1582 und wurde gegen Ende des 18. Jahrhunderts abgeschlossen. Die Kirche ist überwiegend gotisch; die Ausnahme bildet die barocke Rosenkranzkapelle von 1689.
In der Kirche befindet sich ein Taufbecken, das Miquel Abraham und Juan Antiguo 1588 aus Stein schufen. An diesem Becken wurde der spätere Junípero Serra getauft. Auch der Convent de Sant Bernardí ist mit Serras früher Biografie verbunden: Miguel José Serra erhielt dort als Kind seine erste religiöse Ausbildung und Bildung. 1731 trat er im Alter von 17 Jahren in den Franziskanerorden ein.
Das Museo Casa de Junípero Serra beherbergt das 1959 eröffnete Centro de Estudios Junípero Serra sowie eine bedeutende Sammlung von Werken, die mit Serra verbunden sind. Kirche, Konvent und Museum geben damit verschiedene Einblicke in den religiösen und biografischen Zusammenhang, der Petra prägt.
Wander- und Radwege rund um Petra
Die Wanderroute Clásica de Petra a Bonany beginnt und endet am Bahnhof von Petra. Unterwegs führt sie unter anderem an der Pfarrkirche, dem Platz von Pater Serra, dem Convent de Sant Bernardí, dem Museum und Geburtshaus von Pater Serra sowie dem Heiligtum von Bonany vorbei. Die ebenfalls am Bahnhof beginnende und endende Wanderroute Torrent de Petra ist 14 Kilometer lang. So unterscheiden sich die beiden beschriebenen Wanderungen in den angegebenen Eckdaten: Bei der klassischen Route stehen mehrere benannte Stationen im Vordergrund, bei der Torrent-Route die ausgewiesene Gesamtlänge.
Für das Radfahren ist die Route Término de Petra Sur beschrieben. Ihre Start- und Endpunkte liegen an der Plaça Ramon Llull und/oder der Plaça Juníper Serra. Die Strecke verläuft vollständig auf öffentlichen Wegen im Gemeindegebiet von Petra.
Im Landschafts- und Naturraum des Bonany-Bergs bei Petra gibt es mehrere ausgeschilderte Wege. Das Santuario La Mare de Déu de Bonany liegt auf dem Puig de Bonany und geht auf das Jahr 1606 zurück. Die heutige historistische Kirche wurde von 1920 bis 1925 über einem früheren Barocktempel errichtet, der 1919 abgetragen wurde. Auf der Clásica-Wanderroute ist das Heiligtum eine der genannten Stationen.
Markt und Wein aus der Region
Jeden Mittwochvormittag findet in Petra ein Wochenmarkt für landwirtschaftliche Lebensmittel statt. Zum Angebot gehören unter anderem Obst, Gemüse, Sobrasada und handwerklich hergestellte Käse. Wenn Sie den Marktbesuch einplanen, prüfen Sie den Termin vor der Reise am besten noch einmal vor Ort.
Petra gehört zur geschützten Ursprungsbezeichnung Pla i Llevant. Im näheren Umfeld können Weinberge besucht und die dort erzeugten Weine verkostet werden.
Mallorca als weiterer Reisehorizont
Auf Mallorca setzt die Serra de Tramuntana einen eigenen Landschaftsakzent. Die UNESCO-Welterbe-Berglandschaft ist von bis zum Meer abfallenden Klippen, grünen Tälern und klaren Wildbächen geprägt. Der Naturpark s’Albufera ist ein bedeutendes Feuchtgebiet des Mittelmeerraums mit Zugvögeln sowie heimischer Tier- und Pflanzenwelt. Wer Petra als einen Ort innerhalb eines größeren Mallorca-Aufenthalts betrachtet, kann so Kulturgeschichte und unterschiedliche regionale Landschaftsthemen in die Reiseplanung einbeziehen.
Weitere Reiseziele entdecken: Santa Eugènia, Costa dels Pins, Binissalem, Santa Margalida, Manacor, Capdepera, Bunyola, Alcudia.
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