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Malón: Wasser, Geschichte und Wege in Aragón

Unterkünfte in Malón

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wasser und Ortsgeschichte

Malón verbindet Wasser, historische Bauwerke und Wege, ohne dass die einzelnen Themen ineinander verschwimmen. Das Museo del Agua widmet sich dem Fluss Queiles und richtet sich auch an die allgemeine Öffentlichkeit. Sie können das Museum geführt oder selbstständig besichtigen. Damit steht neben der Architektur ein konkreter Zugang zu den traditionellen Nutzungen und Systemen zur Verfügung, mit denen in Malón das Wasser des Queiles genutzt wird.

Burg, Herrenhaus und Kirche

Zur Baugeschichte gehört das Castillo de Malón: Es ist in Aragóns Liste der als Bienes de Interés Cultural eingestuften Burgen aufgenommen. Das Gelände des ehemaligen Castillo de Malón ist durch eine als Zinnenmauer gestaltete Brüstung begrenzt. In Malón stehen damit die Einordnung als Bien de Interés Cultural und die Gestaltung des ehemaligen Geländes nebeneinander.

Ein weiteres markantes Bauwerk ist der Palacio de los Irazoqui. Er ist ein Bauwerk aus der Barockzeit und entstand im 17. und 18. Jahrhundert. Das dreigeschossige Herrenhaus besitzt zwei untere Geschosse aus Ziegeln; im Palacio befindet sich außerdem ein barockes Oberlicht mit einer Kuppel auf Pendentifs. Die Iglesia de San Vicente Mártir stammt aus dem letzten Viertel des 16. Jahrhunderts. In der Iglesia ruhen Sternrippengewölbe auf figürlichen Konsolen mit Heiligenköpfen und heraldischen Motiven.

Weite Blicke und historische Wege

Auch der Mirador del Almacabe verbindet Landschaft und Vergangenheit auf eng umrissenem Raum. Er befindet sich auf dem Gelände eines ehemaligen muslimischen Friedhofs; Ausgrabungen förderten dort Bestattungsreste zutage. Zugleich bietet der Mirador Ausblicke auf den Moncayo, Kastilien, La Rioja und Navarra. Der Ort vereint damit die Bezüge zur Geschichte des Geländes und zu den genannten Landschaftsräumen.

Malón zeigt außerdem unterschiedliche Weggeschichten. Der Camino Perimetral ist ein etwa 3 km langer Rundweg. Die Vía Verde del Tarazonica folgt dagegen der Trasse einer ehemaligen Schmalspurbahn. Diese wurde 1885 eröffnet und am 31. Dezember 1972 endgültig stillgelegt. Die beiden Namen stehen damit für einen Rundweg und für die historische Trasse einer Bahnlinie.

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Eine weitere Route beginnt in Malón: Die Ruta Gastronómica por Tarazona, el Moncayo y Campo de Borja nimmt hier ihren Anfang. In Malón können außerdem traditionelle Nutzungen und Systeme zur Nutzung des Wassers des Queiles kennengelernt werden.

Feste im Jahreslauf

Auch die Feste geben dem Jahreslauf von Malón einen klar datierten Rhythmus. Die wichtigsten Feste sind Santa Cruz gewidmet und finden vom 14. September bis zum 18. September statt. Im Januar wird die Hoguera de San Antón gefeiert. Zusammen mit den Bauwerken, dem Wasserbezug und den Wegen ergeben sich so mehrere konkrete Anlässe, Malón als Ort mit Geschichte, Landschaftsbezügen und festlichen Terminen kennenzulernen.

Weitere Ziele in Aragón finden Sie unter Fuentes De Ebro, Santa Engracia, Munébrega, Sos Del Rey Católico, Alhama De Aragón, Brea De Aragón, Villalengua und Bardena Del Caudillo.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Saragossa.

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