Casetas: Kultur, Feste und Feuchtgebiete

File:View of one of buildings of Casetas train station from AP-68.jpg File:View of one of buildings of Casetas train station from AP-68.jpg Foto: Vasyatka1 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

In Casetas liegt die Balsa del Ojo del Cura, ein Feuchtgebiet mit natürlichen Zuflüssen von salzhaltigem Wasser.

Kultur und Geschichte

Amancio Ercilla entwarf die Harinera del Ebro im Jahr 1917. Der Entwurf sah ein rechteckiges, dreigeschossiges Gebäude vor. Tragende Eisensäulen gehörten zu seiner Konstruktion. Als Bauwerk von architektonischem Interesse ist die Harinera del Ebro der Kategorie A katalogisiert. Ihren Betrieb stellte sie im Jahr 2006 ein.

Die Jahreszahlen 1917 und 2006 markieren bei der Harinera del Ebro den zeitlichen Rahmen zwischen ihrem Entwurf und dem Ende ihres Betriebs. Dadurch stehen Baugeschichte und spätere Nutzungsgeschichte in demselben Ortsbild nebeneinander.

Die Iglesia de San Miguel war ursprünglich eine Kapelle. Sie gehörte zum Haus der Herzöge von Solferino. In der Iglesia de San Miguel befinden sich zwei gotische Tafeln. Sie stammen vom Ende des 15. Jahrhunderts. Eine Tafel zeigt die heilige Klara, die andere einen Kalvarienberg. Beide Tafeln werden Miguel Ximénez zugeschrieben.

In Casetas befindet sich die Kirche San Miguel. Sie wurde gegen Ende des 18. Jahrhunderts errichtet. Die Kirche ist neoklassizistisch. Ihre ursprüngliche Anlage bestand aus zwei Schiffen und einem geraden Chorabschluss.

Die Geschichte von San Miguel umfasst damit die frühere Kapellenfunktion, die gotischen Tafeln vom Ende des 15. Jahrhunderts und den späteren neoklassizistischen Kirchenbau. Die beiden Tafeln verbinden die Darstellung der heiligen Klara mit dem Kalvarienberg.

Landschaft und Natur

Die Balsa del Ojo del Cura gehört zu einer Gruppe von Teichen und Feuchtgebieten. Die Gruppe liegt auf den Flussterrassen am rechten Ufer des Ebro. Rund um die Balsa del Ojo del Cura bieten die Feuchtgebiete Lebensraum für verschiedene Amphibien. Auch Vögel und Insekten finden dort Lebensraum. Schilf und Rohrkolben gehören ebenfalls zu diesem Lebensraum.

Zur natürlichen Einordnung der Balsa gehören somit ihre salzhaltigen Zuflüsse, die Lage auf den Flussterrassen am rechten Ebro-Ufer und die Verbindung mit weiteren Teichen und Feuchtgebieten. Die genannten Lebensräume umfassen sowohl Tiere als auch typische Pflanzen des Feuchtgebiets.

Wandern

Die Ruta de Las Dolinas ist ein Wanderweg. Ihre Länge beträgt 11,5 Kilometer. Die Strecke führt durch die besonderen Feuchtgebiete von Casetas und Garrapinillos. Für die Wanderung ist die Distanz damit klar angegeben. Das Dekret 204/2010 der Regierung von Aragón schützt die Feuchtgebiete.

Die Ruta de Las Dolinas verbindet den GR99 mit dem Canal Imperial de Aragón. Der GR99 trägt den Namen „Camino Natural del Ebro“.

Auf der Route treffen die besonderen Feuchtgebiete von Casetas und Garrapinillos auf zwei benannte Wegbezüge: den GR99, der auch „Camino Natural del Ebro“ heißt, und den Canal Imperial de Aragón.

Feste und Verkehr

Am ersten Sonntag im Mai feiert Casetas die Fiestas. Diese Fiestas gelten der Virgen de la Rosa. Für den Mai ist der erste Sonntag als Festtermin angegeben.

Am 29. September wird in Casetas ein Fest gefeiert. Es trägt den Namen San Miguel.

Der öffentliche Busverkehr in Casetas heißt El Casetero. El Casetero verbindet Casetas mit Zaragoza.

Der Festkalender nennt damit einen Termin im Mai und einen weiteren am 29. September. Im öffentlichen Verkehr ist Casetas durch El Casetero mit Zaragoza verbunden.

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Weitere Ortsseite: Garrapinillos.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Saragossa.

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