Riglos: Mallos, Wanderwege und Kultur

File:Las Peñas de Riglos, Huesca, Spain - panoramio.jpg File:Las Peñas de Riglos, Huesca, Spain - panoramio.jpg Foto: agracier - NO VIEWS via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Die Mallos de Riglos prägen die Landschaft

Die Mallos de Riglos sind außergewöhnliche rötliche geologische Formationen, die für die Hoya de Huesca charakteristisch sind. Die Mallos de Riglos bestehen aus großen vertikalen oder abgerundeten Wänden aus Fels oder Konglomerat. Ihre Formen zeigen den geologischen Charakter der Landschaft, während eisenhaltige Materialien einigen Mallos rötliche Farbtöne verleihen. Bei Sonnenuntergang verstärken sich diese Farbtöne. Als Teil des Naturdenkmals der Mallos de Riglos, Agüero und Peña Rueba sind die Mallos de Riglos geschützt.

Am Mirador de los Buitres bieten sich Panoramablicke auf die Mallos de Riglos. Vom Mirador de Espinalba bieten sich Ausblicke auf das Reino de los Mallos und den Río Gállego. Damit ergänzen sich an den beiden Aussichtspunkten unterschiedliche Landschaftsbilder rund um Riglos.

Die Mallos de Riglos beherbergen eine der bedeutendsten Gänsegeierkolonien Europas. Das Vogel- und Aasfresser-Interpretationszentrum ARCAZ in Riglos verfügt über einen verglasten Beobachtungspunkt zur Vogelbeobachtung und Videokameras; derzeit ist das Zentrum geschlossen.

Der Mirador de los Buitres verfügt über Parkplätze, eine Rampe zum Aussichtspunkt sowie taktile Beschilderung in Brailleschrift und mit erhabenen Darstellungen. Der Aussichtspunkt ist für Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder Sehbehinderungen angepasst.

Wandern, Klettern und besondere Landschaftserlebnisse

Von Riglos führt der ausgeschilderte Wanderweg Circular Mallos de Riglos. Von Riglos führt außerdem der ausgeschilderte Wanderweg Camino del Solano. Eine Rundwanderung mit Start und Ziel in Riglos führt über das Embalse de La Peña und die Foz de Escalete. Bei dieser Runde bleiben Ausgangs- und Endpunkt im Ort, während zwei weitere Landschaftspunkte in den Verlauf einbezogen sind.

In Riglos sind etwa 200 Kletterrouten eingerichtet, von denen die meisten einen hohen Schwierigkeitsgrad aufweisen. Der Klettersteig „Vía ferrata Riglos | Cubilillo os Fils“ liegt neben den Mallos de Riglos. Eiserne Eisenstifte verstärken beim Aufstieg das Gefühl der Vertikalität und verleihen ihm einen besonderen Charakter. So stehen neben den zahlreichen Kletterrouten auch die Formen der Mallos unmittelbar im Mittelpunkt des Aufstiegs.

Der Canfranero kann Reisende von La Peña nach Riglos über den Río Gállego bringen. Der Tren Geológico del Prepirineo verbindet eine Fahrt mit dem Canfranero mit Zwischenhalten, Wanderabschnitten und Umweltinterpretation durch spezialisierte Führer in Landschaften wie den Mallos de Riglos, der Foz de Escalete und dem Embalse de La Peña. Die Verbindung vereint damit Bahnbezug, kurze Aufenthalte und Landschaftsabschnitte in einem konkreten Ausflugsformat.

Romanische Spuren und Festtage in Riglos

Die romanische Einsiedelei San Martín am Ortseingang von Riglos stammt aus dem 12. Jahrhundert. In der Pfarrkirche Nuestra Señora del Mallo in Riglos werden die beiden romanischen Madonnen Virgen del Mallo und Virgen de Carcavilla verehrt. In Riglos wird das Fest Virgen del Mallo am 1. Juni gefeiert. In Riglos wird außerdem San Sebastián am 20. Januar gefeiert. Die beiden Festtage liegen damit an unterschiedlichen Zeitpunkten im Jahreslauf und ergänzen die romanischen Spuren um lebendige Ortsfeste.

Weitere Ziele zur Reiseplanung: Sopeira, Buetas, Sin, Montmesa, Plasencia del Monte, Fragen, Huesca, Abiego.

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