Puente la Reina de Jaca: Geschichte, Jakobsweg und Flüsse

File:Puente la Reina de Jaca y rio Aragón . - panoramio.jpg File:Puente la Reina de Jaca y rio Aragón . - panoramio.jpg Foto: McBodes via Wikimedia Commons, CC BY 3.0

Geschichte

Puente la Reina de Jaca führt mitten in eine mittelalterliche Ortsgeschichte. Auf dem Gelände des heutigen Puente la Reina de Jaca lag im Mittelalter die Siedlung oder der Ort Osturit beziehungsweise Astorito. Die Überreste der mittelalterlichen Brücke, die Puente la Reina de Jaca ihren Namen gab, liegen ungefähr einen Kilometer flussaufwärts der heutigen Brücke. Der Ortsname und die Lage der Brückenreste gehören damit unmittelbar zu derselben historischen Entwicklung.

Zur historischen Architektur gehört die Ermita de San Babil, ein schlichtes romanisches Gebäude mit einem einzigen rechteckigen Schiff und einer halbrunden Apsis. Eine weitere historische Spur ist die Mühle von Astorito, auf Spanisch Molino de Azorito genannt. Sie ist mindestens seit dem 18. Jahrhundert als Getreidemühle belegt. In der Ortsgeschichte stehen damit romanische Bauform und die lange belegte Nutzung als Getreidemühle nebeneinander.

Geografische Einordnung

Auch der Wegverlauf gehört zur Eigenart von Puente la Reina de Jaca. Der GR 65.3 Camino de Santiago verläuft durch den Ort und gehört zur 195 Kilometer langen Route zwischen Somport und Undués de Lerda, die in fünf Etappen gegliedert ist. Der Jakobsweg erscheint hier somit als Teil einer überregionalen Strecke mit klaren Endpunkten und einer festgelegten Etappenstruktur.

Puente la Reina de Jaca entstand an einer Straßenkreuzung zwischen Pamplona und Jaca sowie zwischen Huesca und dem Valle de Hecho. Zwei Verbindungen prägten damit die Entstehung des Ortes: jene zwischen Pamplona und Jaca und jene zwischen Huesca und dem Valle de Hecho.

Weitere Orte: Huerta De Vero, Las Almunias, Ayerbe, Palo, Aguascaldas, Anciles

Natur

Das Gemeindegebiet von Puente la Reina de Jaca ist durch die Flüsse Aragón und Aragón Subordán geprägt und bildet ein überwiegend von Fließgewässern bestimmtes Ökosystem. Die beiden Flüsse geben der Landschaft dabei nicht nur einzelne Gewässer, sondern eine zusammenhängende naturräumliche Prägung.

Am Aragón bei Puente la Reina de Jaca besteht die Möglichkeit zum Angeln. Das Sportfischereigewässer Canal de Berdún liegt zu einem großen Teil im Gemeindegebiet von Puente la Reina de Jaca. Der Sportfischereiabschnitt Canal de Berdún ist 11 Kilometer lang. Fluss, Gemeindegebiet und Sportfischereiabschnitt bilden damit drei unmittelbar benannte Bezüge innerhalb des Wasserraums.

Das Gebiet von Puente la Reina de Jaca ist für die Ornithologie von großem Interesse. Für das Sportfischereigewässer Canal de Berdún ist das Restaurante Anaya in Puente la Reina eine Abholstelle für Tagesgenehmigungen. Tagesgenehmigungen sind eine eigene Vorbereitung, wenn ein Sportfischereiabschnitt für einen Angeltag eingeplant wird. Die Naturbezüge reichen damit von der ornithologischen Bedeutung des Gebiets bis zur ausdrücklich genannten Möglichkeit zum Angeln und zur dafür benannten Abholstelle.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Huesca.

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