La Fortunada: Wasserkraftgeschichte und Wege im Bielsa-Tal
La Fortunada liegt neben dem gleichnamigen Wasserkraftwerk im Bielsa-Tal. Ursprünglich entstand der Ort im 18. Jahrhundert als Siedlung mit zwei Häusern. Im 20. Jahrhundert wurde La Fortunada durch den Bau des Wasserkraftwerks erweitert; die Einweihung erfolgte 1923. Siedlungsgeschichte und Wasserkraft prägen damit zwei klar unterscheidbare Entwicklungsphasen. Baubeginn und Einweihung markieren in der Geschichte des Kraftwerks unterschiedliche Etappen.
Kultur
Zu La Fortunada gehört die Ermita de San José. Neben der frühen Siedlung und dem späteren Kraftwerksbau steht damit auch ein sakrales Bauwerk im Ortsbild. Die Geschichte des Ortes reicht so von den ersten Häusern bis zu einer technischen Erweiterung im 20. Jahrhundert. Eine Kirche und ein Wasserkraftwerk setzen dabei unterschiedliche kulturelle und technische Akzente.
Wandern
Die dritte Etappe des GR 19 führt von Salinas de Sin über Tella und La Fortunada zum Hospital de Tella und nach Laspuña. Die GR-19-Etappe durch La Fortunada ist 22,4 Kilometer lang. Ihre Streckenführung verbindet mehrere Orte und macht La Fortunada zu einem Abschnitt innerhalb einer längeren Route. Die Etappe steht damit nicht für einen einzelnen Rundweg, sondern für einen Teil einer über mehrere Orte verlaufenden Verbindung.
Durch La Fortunada verläuft außerdem die 28 Kilometer lange GR 15 Senda Prepirenaica. Eine weitere Wegverbindung führt von Bielsa nach Tella über den Kanal des Cinca. Dieser Weg ist 14 Kilometer lang, überwindet 320 Höhenmeter im Aufstieg und hat einen niedrigen Schwierigkeitsgrad. Länge und Schwierigkeitsgrad beantworten bei der Routenplanung unterschiedliche Fragen: Wegumfang und Anspruch.
Natur
Der Weg von La Fortunada nach O Chorro de Fornos führt durch einen dichten Wald aus Kiefern, Eichen und Ahornbäumen in das Tal des Flusses Irués. Zu den natürlichen Wassermerkmalen gehören die Fuentes de Fornos: Es handelt sich um Quellen, deren Wasser in Form von Kaskaden in den Fluss Irués fließt. Wald, Tal und fallendes Wasser bilden dabei eine eng verbundene Landschaftsszene. Der Verlauf verbindet den bewaldeten Weg mit dem Flusstal und den Kaskaden der Quellen.
Berge
In der näheren Umgebung von La Fortunada befindet sich Punta Llerga, ein Gipfel. In der Umgebung von La Fortunada befinden sich außerdem Peña Montañesa, la Tuca und Pico Mobisón Gran; alle drei sind Gipfel. Die Bergnamen verteilen sich damit auf die nähere Umgebung und das weitere Umfeld des Ortes.
Regionales Umfeld
Im weiteren regionalen Umfeld von La Fortunada befinden sich die Chapelle des Templiers und die Chapelle Notre-Dame de Meyabat, jeweils eine Kirche. Ebenfalls im weiteren regionalen Umfeld befindet sich der Nationalpark Parque Nacional de Ordesa. Dort liegt außerdem der Nationalpark Parque Nacional de Ordesa y Monte Perdido. Kirchen und Nationalparks erweitern den geografischen Rahmen über das unmittelbare Tal und die Gipfel rund um La Fortunada hinaus.
Verbindungen
Autocares Bergua führt eine Strecke von Aínsa über Escalona, Laspuña und La Fortunada nach Bielsa.
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