Guaso: Romanische Kirche, historische Türme und Landschaftsrouten

File:215.Guaso - ilesia d'o lugar.JPG File:215.Guaso - ilesia d'o lugar.JPG Foto: Juan R. Lascorz via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Guaso zwischen Dorfgeschichte und Landschaft

Guaso zeigt seinen Charakter an konkreten Bauwerken und an den Landschaftsbezügen rund um den Ort. Die Pfarrkirche El Salvador befindet sich im Barrio del Tozal, dem höchstgelegenen der Viertel von Guaso. Ihr romanischer Kern stammt aus der Mitte des 12. Jahrhunderts; zur Anlage gehören ein einschiffiges Langhaus und eine halbrunde Apsis. Die romanische Bauform zeigt sich dabei an Langhaus und Apsis als klar benannten Teilen der Kirchenanlage. Die Datierung und die klar erkennbare Bauform geben dem Ortsbild einen konkreten historischen Bezug.

Zum baulichen Erbe gehört außerdem das Esconjuradero de Guaso. Es wurde vom Pfarrer, Kaplan oder Mesner genutzt, um Beschwörungen gegen Unwetter zu sprechen, sie vom Dorf abzulenken oder ihre Schäden zu verhindern. Casa Bara und ihr Turm stammen aus dem 16. Jahrhundert. Der Turm besitzt auf jedem Geschoss vertikale Schießscharten; jede besteht aus einem rechteckigen Schlitz und einer mittigen oder unteren kreisförmigen Öffnung. Casa Juan de Broto ist stark umgebaut, bewahrt jedoch an der Hauptfassade ihre befestigten Elemente.

Gipfel, Routen und geologische Übergänge

Die Umgebung von Guaso umfasst mehrere benannte Gipfel: Pozo, Santa Marina, Tozal de la Cruz und la Tuca befinden sich in der Umgebung des Ortes. Diese Landschaftspunkte erweitern den Blick über die historischen Gebäude hinaus. Architektur und Gipfel liegen damit in Guaso und seinem Umfeld als unterschiedliche Ortsmerkmale nebeneinander.

Auch auf Routen tritt Guaso als konkreter Landschaftsort hervor. Die Rundstrecke „Ruta 0 Aínsa-Margudgued-Guaso-Aínsa“ führt durch Guaso. Auf der BTT-Strecke von Guaso in Richtung Santa María de Buil ist ein geologischer Übergang zu beobachten. Dort wechseln tiefmarine, graublaue Gesteine zu rötlichen Gesteinen, die durch Flüsse und Wildbäche entstanden sind. Der Streckenverlauf wird damit von einem deutlich beschriebenen Wechsel der Gesteinswelt begleitet.

Eine Wanderung bei Guaso führt am Mirador de la Cruceta vorbei. Im weiteren regionalen Umfeld von Guaso befinden sich außerdem das Kloster Monasterio de San Juan de Matidero und die Stiftskirche Collegiate Church of Santa Maria Maggiore. Während die Pfarrkirche El Salvador, das Esconjuradero, Casa Bara und Casa Juan de Broto den historischen Schwerpunkt direkt in Guaso bilden, gehören diese beiden Bauwerke zu den weiter gefassten kulturellen Bezugspunkten der Region.

Orientierung zwischen Aínsa und den Nationalparks

Zum weiteren regionalen Umfeld von Guaso gehören auch die Nationalparks Parque Nacional de Ordesa y Monte Perdido und Parque Nacional de Ordesa. Guaso liegt etwa 15 Minuten von Aínsa entfernt, in Richtung des Parks Sierra y Cañones de Guara. Dorfarchitektur, Gipfel, geologische Formen und Routen prägen dabei die unterschiedlichen Ortsbezüge. Ein weiterer Ort ist Morillo De Tou.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Aínsa.

Unterkünfte in Guaso vergleichen

Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.

Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com

Für Anbieter