Escalona: Kirchen, Wanderweg und Cañón de Añisclo

File:Granero de Escalona 03.jpg File:Granero de Escalona 03.jpg Foto: Rodelar via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Naturbezug und Ortsgeschichte in Escalona

Escalona ist ein Zugangspunkt zum Cañón de Añisclo. In der näheren Umgebung liegen die Gipfel Pozo und Peña Montañesa; in der Umgebung von Escalona befinden sich außerdem die Gipfel la Tuca und Punta Bramapán. Die räumlichen Bezüge unterscheiden sich dabei: Pozo und Peña Montañesa werden der näheren Umgebung zugeordnet, la Tuca und Punta Bramapán der Umgebung. Diese Bergnamen ergänzen den Naturbezug des Zugangspunkts zum Cañón de Añisclo.

Zur Ortsgeschichte gehören zwei Kirchen mit deutlich unterschiedlicher Geschichte. Die neue Kirche in Escalona bewahrt ein geschnitztes Taufbecken aus dem 16. Jahrhundert. Errichtet wurde sie nach 1938 von der Dirección General de Regiones Devastadas. Die alte Kirche der Inmaculada Concepción in Escalona ist teilweise verfallen; während des Bürgerkriegs erlitt sie erhebliche Schäden. Beide Bauwerke gehören damit zu den konkreten historischen Anlaufpunkten des Ortes.

Information und Wege

Im Ortskern von Escalona befindet sich ein Informationspunkt des Nationalparks mit einem öffentlich genutzten Bereich zur Besucherbetreuung. Dort beherbergt der Informationspunkt außerdem eine kleine Ausstellung über das grenzüberschreitende Welterbegebiet Pyrenäen-Monte Perdido. Naturraum, Schutzgebiet und Ortsgeschichte treffen so an einem konkreten Punkt im Ortskern zusammen.

Ein eigener Spazierweg führt von Escalona nach Muro de Bellos. Er beginnt neben der Brücke über den Río Bellos und führt bergauf bis nach Muro de Bellos. Der Verlauf nennt damit einen klaren Startbereich am Fluss, eine ansteigende Wegführung und Muro de Bellos als Ziel. Der beschriebene Anstieg prägt den Charakter dieses Spaziergangs und gehört zur Orientierung bei der Planung. Damit sind Ausgangspunkt, Anstieg und Ziel für die eigene Wegeplanung eindeutig benannt.

Auch die Ruta de los Nabateros bezieht Escalona in eine Verbindung mehrerer Orte ein: Sie verbindet Puyarruego, Escalona und Laspuña. Mit dem Río Cinca ist außerdem ein bestimmtes Fließgewässer mit dem Abstieg der Nabatas verbunden. Dieser findet am dritten Sonntag im Mai statt.

Regionale Ziele und lokale Produkte

Im weiteren regionalen Umfeld von Escalona liegt das Kloster Monasterio de San Juan de Matidero. Ebenfalls diesem weiteren regionalen Umfeld werden der Parque Nacional de Ordesa y Monte Perdido und der Parque Nacional de Ordesa zugeordnet. Der Naturbezug reicht damit vom Cañón de Añisclo und den näheren Gipfeln bis zu regionalen Nationalparkzielen und einem Kloster.

Auch die Versorgung vor Ort gehört zum beschriebenen Charakter Escalonas. In den Restaurants und Hotels des Ortes können Gerichte mit traditionellem Geschmack probiert werden. Außerdem können in Escalona Fleisch und andere lokale Produkte gekauft werden. In Escalona gibt es damit sowohl traditionelle Gerichte als auch Fleisch und andere lokale Produkte.

Weitere Reiseziele: Belsierre.

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