Bisaurri zwischen Höhlenkultur und Berglandschaften

File:Bisaurri, Huesca, Spain - panoramio (1).jpg File:Bisaurri, Huesca, Spain - panoramio (1).jpg Foto: Santi Garcia via Wikimedia Commons, CC BY 3.0

Bisaurri führt von einer neolithischen Höhle über traditionelle Architektur und romanische Kunst bis zu benannten Routen am Turbón-Massiv. Wer den Ort über konkrete Kulturstätten, überlieferte Bräuche und markante Landschaftsbezüge kennenlernen möchte, findet hier mehrere unterschiedliche Anknüpfungspunkte für die Reiseplanung.

Höhlenkultur rund um die Cueva dels Trocs

In der Cueva dels Trocs wurden bis zu sechs übereinanderliegende neolithische Siedlungsböden mit den zugehörigen Feuerstellen dokumentiert. Die Höhle wurde zu ihrem Schutz mit einer Einfriedung versehen. Eine ergänzende Perspektive bietet das Interpretationszentrum Cova dels Trocs in San Feliu de Veri: Dort befindet sich ein 80 m² großer, vollständig zugänglicher Ausstellungsraum. Anhand exakter Repliken und audiovisueller Technik werden Details gezeigt, die bei einem herkömmlichen Besuch der dunklen Höhle unsichtbar wären. So stehen die archäologischen Spuren und ihre anschauliche Vermittlung als zwei klar benannte Kulturorte nebeneinander.

Architektur, Kirchen und lebendige Überlieferung

Im Ort selbst ist das Haus „El Siñó“ ein Beispiel für traditionelle Architektur der Ribagorza. In der Gemeinde Bisaurri liegt außerdem die Pfarrkirche von Renanué, die aus dem 12. Jahrhundert stammt und als Beispiel romanischer Kunst in der Region gilt. Damit reicht der historische Bogen von einem traditionellen Wohnhaus bis zu einem sakralen Bauwerk mit mittelalterlichem Ursprung.

Bisaurri bewahrt ein immaterielles Kulturerbe, das mit seinem Festkalender und einer mündlichen Überlieferung verbunden ist. Es erstreckt sich über die Gemeindeteile Arasanz, Urmella, Rins, Gabás und Renanué. Zum Festkalender gehört das „Baile de los Mayordomos“, das für den Samstag und Sonntag vorgesehen ist, die dem 31. August am nächsten liegen. Der Brauch steht in Verbindung mit der überlieferten Festkultur des Ortes.

Benannte Routen und Bergbezüge

Die Route PR-HU 89 verbindet Castejón de Sos, Bisaurri, Urmella und Arasán. Eine weitere feste Orientierung im Landschaftsraum bietet die BTT-Route 27 Selvaplana: Sie führt in das Gebiet Selvaplana an der Nordseite des Turbón-Massivs. Beide Routennamen verknüpfen Bisaurri mit benachbarten Orten beziehungsweise mit einem klar bezeichneten Abschnitt des Bergmassivs.

In der Umgebung von Bisaurri liegen mehrere Gipfel: Pico Baciero, Tuca de Urmella, Tuqueta de la Arca Morus und Pico Gallinero.

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Weitere Ziele im regionalen Umfeld

Im weiteren regionalen Umfeld von Bisaurri liegen mehrere Kirchen und ein Garten. Dazu gehören Esglesia de Sant Esteve de Ginast, Pilaret de Sant Urbà und Esglesia de Sant Climent. Ebenfalls dort liegt das Arboretum de Jouéou, ein Garten. Die unterschiedlichen Klassifikationen – Kirchen auf der einen und Garten auf der anderen Seite – machen die Ziele als eigenständige Ergänzungen zu den Kultur- und Landschaftsbezügen von Bisaurri lesbar.

Für weitere Orte innerhalb derselben übergeordneten Destination können Sie Igriés, Ceresa, Abizanda, Castiello De Jaca, Panticosa, Sangarrén, Tolva und Sahún aufrufen.

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