La Puebla de los Infantes: Natur, Wege und Kultur
Unterkünfte in La Puebla De Los Infantes
La Puebla de los Infantes führt in eine Landschaft, in der Mittelgebirge, geschützte Natur, Wege am Wasser und historische Sakralbauten eng nebeneinanderstehen. Im nördlichen Teil des Gemeindegebiets liegt der Parque Natural Sierra Norte de Sevilla. Die Höhenlagen zwischen 200 und 500 Metern und die verschiedenen Landschaftsräume prägen den Charakter des Ortes ebenso wie die Ausflugs- und Wanderziele.
Weitere Ziele sind Peñaflor, Castilleja De La Cuesta, La Campana, Alcolea Del Río, Valencina De La Concepción, El Garrobo, Las Navas De La Concepción und Cerro de Hierro.
Natur
La Puebla de los Infantes ist von einer Mittelgebirgslandschaft mit Höhenlagen zwischen 200 und 500 Metern geprägt. Zur Vegetation des Gemeindegebiets gehören xerophile Wälder mit wilden Olivenbäumen, Steineichen und Johannisbrotbäumen sowie mediterranes Buschland. Daneben gibt es feuchtere Dehesas mit Korkeichen, Steineichen, Portugiesischen Eichen und Zistrosen. Diese Spannweite reicht von trockenen Wald- und Buschformationen bis zu den feuchteren Weidelandschaften der Dehesa.
Auch die örtliche Fauna umfasst zahlreiche charakteristische Arten: Rothirsche, Wildschweine, Damhirsche, Luchse, Fischotter, Steinadler und Uhus zählen dazu. Der Naturraum verbindet damit große Säugetiere, seltene Raubtiere und markante Greif- und Eulenvögel in einem einzigen Abschnitt der Landschaft.
Wege und Aktivitäten
Mit Las Palomas–Valle de Castril steht eine 22,4 Kilometer lange Rundroute zur Verfügung, deren geschätzte Dauer fünf Stunden beträgt. Der Weg kann zu Fuß, mit dem Fahrrad oder zu Pferd zurückgelegt werden. Von Sevilla aus ist die Route über die E-5, die A-457 und die SE-6102 erreichbar; ab Lora del Río verläuft die Anfahrt entlang des Embalse de José Torán. Streckenlänge, Dauer und mögliche Fortbewegungsarten beschreiben dabei unterschiedliche Seiten derselben Route.
Eine weitere lange Verbindung ist der Camino del Águila. Der Wanderweg misst 25 Kilometer und ist als kurzer Fernwanderweg eingestuft. Zusammen mit der Rundroute Las Palomas–Valle de Castril stehen damit zwei unterschiedlich benannte Wegangebote mit eigenen Längen und Einordnungen im Mittelpunkt der aktiven Landschaftserkundung.
Am Embalse de José Torán kann geangelt werden. In der Umgebung des Stausees kann außerdem Paramotor betrieben werden. Das Gewässer bildet damit den konkreten Schauplatz für Angeln, während das nähere Umfeld zusätzlich eine Aktivität in der Luft umfasst.
Kultur
Zur Geschichte des Ortes gehören mehrere Sakralbauten aus unterschiedlichen Epochen. Die Iglesia de Santa María de las Huertas stammt aus dem 15. oder 16. Jahrhundert. Die Ermita de Santa Ana ist eine Mudéjar-Eremitage mit Querbögen. Die Ermita de Santiago wird aufgrund ihrer Merkmale ins 13. oder 14. Jahrhundert datiert. Kirche und Eremitagen stehen damit für Bauformen und Zeitstellungen vom Mittelalter bis in die frühe Neuzeit.
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