Torrox-Costa: Strand, Küstenblicke und römische Spuren
Unterkünfte in Torrox-Costa
Torrox-Costa: Strand, Küstenblicke und römische Spuren
Torrox-Costa zeigt sich mit drei klaren Bezugspunkten: der Playa de Ferrara mit ruhigem Wasser, dem Balcón Mirador del faro de Torrox mit seinen Blicken auf das Mittelmeer und die Berge sowie den römischen Spuren am Faro de Torrox. Wer Strand, Küstenblicke und Geschichte in der Reiseplanung nebeneinanderstellen möchte, findet hier konkrete Themen, die sich zu unterschiedlichen Tagesabschnitten ordnen lassen.
File:Playa Ferrara 29793 Torrox-Costa 09.06.2011 - panoramio (1).jpg
Foto: Spanien-Portal via Wikimedia Commons, CC BY 3.0
Die Playa de Ferrara
Die Playa de Ferrara liegt in Torrox Costa im Gemeindegebiet von Torrox. Das Wasser an der Playa de Ferrara ist ruhig. Sie ist ein ausgedehnter, gut ausgestatteter Strand mit familienfreundlichem Charakter. Wenn Sie den Ort nach Tagesinteressen strukturieren, kann die Playa de Ferrara den strandbezogenen Teil markieren; die weiteren Schwerpunkte liegen bei Küstenabschnitten, Aussicht und Geschichte. So stehen für die Küstenplanung mehrere klar unterscheidbare Merkmale zur Verfügung, ohne den Strand auf eine einzige Eigenschaft zu reduzieren.
Ausblicke und die vierte Etappe des GR-249
Das Balcón Mirador del faro de Torrox bietet beeindruckende Ausblicke auf das Mittelmeer und die Berge. Vom Balcón Mirador del faro de Torrox können Besucher durch den transparenten Boden römische Ruinen betrachten. Eine weitere Küstenperspektive eröffnet die vierte Etappe des GR-249: Sie verläuft zwischen Torrox Costa und Nerja. Auf den anfänglichen und abschließenden Abschnitten dieser Etappe verläuft die Route am Strand oder entlang der felsigen Küste. Für die Etappenplanung lassen sich dadurch Aussicht, Strand und felsige Küste als verschiedene Beobachtungspunkte eines Tages ordnen.
Römische Geschichte am Faro de Torrox
Die römische Siedlung am Faro de Torrox wird mit der an der Küstenstraße gelegenen Mansio Caviclum aus dem Itinerarium Antonini identifiziert. Zur Villa Romana Caviclum am Meer gehörten Thermen und ein Töpferkomplex zur Herstellung von Amphoren. Außerdem hatte die Villa eine zugehörige Pökelfischfabrik, die später als Nekropole wiederverwendet wurde. An diesem Küstenabschnitt lassen sich damit die Villa, ihre Thermen, der Töpferkomplex, die Pökelfischfabrik und die spätere Nekropole als unterschiedliche historische Spuren betrachten. Die römische Vergangenheit erscheint dadurch nicht als einzelner Name, sondern in mehreren miteinander verbundenen Funktionen und Nutzungsphasen.
Der Faro de Torrox
Der Leuchtturm Faro de Torrox wurde erstmals 1864 in Betrieb genommen. Der Faro de Torrox ist der einzige öffentlich genutzte Leuchtturm und wurde der Gemeinde für eine kulturelle Nutzung überlassen. Neben den römischen Spuren setzt er damit eine eigene zeitliche und kulturelle Ebene. Bei einer Tagesplanung mit Strand, Küste und Geschichte kann der Faro de Torrox deshalb als weiterer historischer Bezugspunkt neben der Villa Romana Caviclum gelesen werden. Torrox-Costa bietet so unterschiedliche Anlässe, den Küstenort über Landschaft, Route und Vergangenheit zu betrachten.
Weitere Ortsorientierung bietet El Morche.
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