La Herradura: Küste, Geschichte und Wassersport
File:La Herradura, en Almuñécar (Granada, España).jpg
Foto: kallerna via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Am östlichen Ende des geschützten Naturraums Acantilados de Maro-Cerro Gordo liegt in La Herradura ein Aussichtspunkt mit Blicken auf die zerklüftete Küste und ihre Unterwasserwelt.
Im weiteren regionalen Umfeld zwischen Nerja und Almuñécar liegt das geschützte Gebiet mit schroffen Klippen, Stränden, kleinen Buchten und einem ökologisch wertvollen Meeresstreifen.
Der Sendero Torre de Cerro Gordo ist ein kleiner Rundweg, der zum Wachturm von Cerro Gordo am Rand des geschützten Gebiets führt.
Sein Abstieg bietet einen Panoramablick auf die Bucht von La Herradura.
Natur und Küste
Die Playa La Herradura ist ein 2.050 Meter langer und mehr als 40 Meter breiter Stadtstrand mit dunklem Sand und Kies.
An der Playa La Herradura gibt es einen Rettungs- und Badeaufsichtsdienst.
Ortsbild und Geschichte
Die Iglesia de San José wurde 1907 zur Pfarrkirche von La Herradura und ist dem Schutzpatron der Ortschaft, San José, geweiht.
Das Casco Antiguo de La Herradura lässt sich über schmale, gepflasterte Straßen erkunden, die mit Keramik-Blumenkästen aus Granada geschmückt sind.
Im Casco Antiguo de La Herradura befinden sich mehr als 150 Wandbilder, die von den lokalen Identitätsmerkmalen des Ortes inspiriert sind.
Der Bau des Castillo de La Herradura wurde 1764 auf Anordnung von Carlos III. als Verteidigungsfort beschlossen, da die Bucht von Überfällen und Landungen durch Piraten und Korsaren bedroht war.
Im Castillo de La Herradura befindet sich das Interpretationszentrum „1562, la Furia del Mar“, das an den Untergang der Armada im Jahr 1562 in der Meeresbucht von La Herradura erinnert.
Das Monumento a los Hombres del Mar ist ein Bronzedenkmal von Miguel Moreno in La Herradura und stellt die maritime Tradition sowie den Schiffbruch der Armada von Felipe II. im 16. Jahrhundert dar.
Die Patronatsfeste von San José finden rund um den 19. März statt; am 19. März führt eine Prozession durch das historische Zentrum und endet mit einem Feuerwerk.
Der Andrés-Segovia-Wettbewerb fand 2025 in La Herradura in seiner 40. Ausgabe statt und gilt dort als etabliertes Ereignis der Gitarrenwelt sowie als bedeutende kulturelle Veranstaltung.
Wasser und Hafen
Die Bucht von La Herradura bietet im Mittelmeer eine geeignete Umgebung für Wassersportarten wie Tauchen.
Der Parque Subacuático Almuñécar-La Herradura umfasst künstliche Riffe, die gesunkene Galeeren und Amphorenfabriken nachbilden, sowie Übungsbereiche für das Sporttauchen.
Der Puerto Deportivo Marina del Este liegt im Bereich der Punta de la Mona in La Herradura und verfügt über 227 Liegeplätze sowie ein Trockendock mit Wartungs- und Reparaturdiensten für Boote.
Windsurf La Herradura bietet Anfängerkurse in Windsurfen, Jollensegeln und Katamaransegeln sowie Kajak- und Stand-up-Paddle-Ausflüge in Richtung Maro/Cerro Gordo an.
Lokale Einblicke
Die Herradura Coffee Farm in La Herradura bietet geführte Besichtigungen einer landwirtschaftlichen Finca an, auf der Kaffee und eine große Vielfalt tropischer Früchte angebaut werden.
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