Almargen zwischen Kulturerbe und Landschaft
Unterkünfte in Almargen
Almargen verbindet sakrale Baukunst, tartessische und kupferzeitliche Zeugnisse, ländliche Landschaften und eigene Festtraditionen. Die Iglesia Parroquial de la Purísima Concepción, die Museen des Ortes und die Rundwanderung SL-A 311 "Dehesa de Yeguas" geben dem Aufenthalt unterschiedliche Akzente: Kultur lässt sich mit einem Weg durch Olivenhaine, Getreidefelder und historische Spuren verbinden.
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Foto: JanTappenbeck via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Kirche und archäologisches Erbe
Die Iglesia Parroquial de la Purísima Concepción wurde im 16. Jahrhundert erbaut und im 17. Jahrhundert umgebaut. Ihr manieristisches Hauptportal wird von einem barocken Glockengiebel gekrönt. Im Inneren bedecken ursprüngliche Mudéjar-Dachkonstruktionen mit Schlingenornamenten das Mittelschiff und das Presbyterium.
Die Colección Museográfica "Almargen: Orilla de Tartessos" zeigt eine tartessische Kriegerstele sowie den "Ídolo de la Fertilidad de Almargen", eine aus weißem Marmor gefertigte Skulptur aus der Kupferzeit. Das Museo "Centro de Interpretación de Almargen" befindet sich in einem ehemaligen Wasserreservoir, das für die Vermittlung des kulturellen Erbes wiederverwendet wurde. Dort zeigt die Ausstellung außerdem ein "Espada forjada en bronce" aus der tartessischen Epoche. Besucherbetreuung, Führungen durch den Saal sowie lokale und regionale touristische Informationen sind vorgesehen.
Rundwanderung durch die Landschaft
Die SL-A 311 "Dehesa de Yeguas" ist ein benannter Sportwanderweg im Gemeindegebiet von Almargen (Málaga). Als Rundwanderung nutzt sie die Cañada Real de Almargen a Sierra de Yeguas und den alten Camino de la Dehesa. Die Route gilt als wenig anspruchsvoll und als für Familienausflüge geeignet. Ihr Verlauf führt durch eine landwirtschaftlich geprägte Ebene mit Olivenhainen, Getreidefeldern und gelegentlichen Windmühlen. Für die Tagesplanung steht damit eine Rundwanderung neben den kulturellen Stationen von Kirche und Museen.
Unterwegs führt die SL-A 311 an der ehemaligen Eisenmine Pedro Santo und an dem als "piedra dorada" bekannten Landschaftselement vorbei. Vom Betreten der Mine wird wegen Einsturzgefahr abgeraten.
Salado, Feste und besondere Orte
Der Fluss Salado entspringt im Gebiet Casa Blanca. Sein jodreiches Wasser mit medizinischen Eigenschaften ist mindestens seit der Römerzeit bekannt. Nördlich des Ortskerns am Fluss verwendet das städtische Schwimmbad Salzwasser aus dem Salado.
Zum kulturellen Kalender gehören die Patronatsfeierlichkeiten zu Ehren von San Cosme und San Damián am 26. und 27. September sowie die Romería de Nuestra Señora de Fátima Ende Mai im Gebiet La Saucedilla. Der Ostersonntag ist als Bestandteil der Karwoche im immateriellen Kulturerbe verankert. Am Fuß der Sierra de Cañete, im Gebiet El Almirón, erstreckt sich zudem eine Gruppe künstlicher Höhlen mit senkrechten Schachteingängen über 200 Meter.
Weitere Orte in der Umgebung
Für weitere Ziele innerhalb desselben übergeordneten Ortsnetzes finden Sie Torre de Benagalbón, Guaro, Villanueva De Algaidas, Monda, Villanueva Del Rosario, Algarrobo, Villanueva De Tapia und Bermejo.
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