Álora entdecken: Castillo Árabe, Kirchen und Monte Hacho

Kultur und Geschichte

Das Castillo Árabe von Álora wurde im Mittelalter von den Arabern errichtet und hat phönizische sowie römische Ursprünge. Der Bau besteht aus zwei unterschiedlichen Befestigungsbereichen; der obere Bereich besitzt sechs quadratische Türme. Ein Hufeisenbogen führt in den ummauerten Bereich des Castillo Árabe von Álora. Das Castillo Árabe von Álora befindet sich auf dem Cerro de las Torres und bietet Ausblicke über das Valle del Guadalhorce.

Im Museo Municipal Rafael Lería wird die Geschichte und das archäologische Erbe von Álora vermittelt, von den ersten Bewohnern bis zur Gegenwart. Die Iglesia Nuestra Señora de la Encarnación ist eine große Barockkirche mit drei Schiffen, toskanischen Säulen, einer Holzdecke im Mudéjar-Stil und Fresken aus dem 18. Jahrhundert, die die zwölf Apostel darstellen.

Das Convento Santuario de Flores entwickelte sich zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert aus einer Einsiedelei zu einem Franziskanerkonvent mit einem mit Stuckarbeiten verzierten Camarín. Seit 1502 ist das Convento Santuario de Flores ein Ort der Verehrung der Virgen de Flores. Die Ermita de Santa Brígida dient seit dem 16. Jahrhundert der Verehrung der Virgen de la Cabeza und bewahrt ein Wandfresko. Die Ermita del Calvario beherbergt eine von Luis Álvarez Duarte geschaffene Skulptur von Nuestro Señor del Huerto.

Der architektonische Komplex des Aljibe árabe umfasst eine alte Ölmühle aus dem 16. Jahrhundert im historischen Ortszentrum; sie gilt als bedeutendes Zeugnis der lokalen Industriearchäologie. Eine 1974 von Marino Amaya geschaffene Bronzeskulptur ehrt Frauen, die in den Obstgärten der Vega del Guadalhorce Zitrusfrüchte sammelten und verarbeiteten. Ein von Miguel García Navas geschaffenes Monument thematisiert die Entstehung des Flamenco-Stils Malagueña Cunera in Álora und nennt die Sänger, die Álora im Laufe der Geschichte hervorgebracht hat.

Landschaft und Wege

Der Aussichtspunkt Mirador 360º liegt an dem Weg, der um den Cerro de las Torres vom Castillo zur Plaza de la Despedía führt, und bietet einen dynamischen 360-Grad-Blick über das Tal. Der etwa 14 Kilometer lange Rundweg über den Monte Hacho beginnt und endet im Ortszentrum von Álora und dauert ungefähr vier Stunden. Er führt durch Kiefernwälder und abwechslungsreiche geologische und biologische Landschaften; unterwegs können unter anderem Gänsegeier und Bergziegen beobachtet werden.

Der offizielle Rundgang „Templos de leyenda“ führt durch Álora zu Kirchen, Einsiedeleien und Heiligtümern und macht die Entwicklung der Bauwerke sowie die multikulturelle Vergangenheit des Ortes erlebbar. Der südliche Zugang zum Caminito del Rey befindet sich am Bahnhof El Chorro in Álora; Shuttlebusse verbinden ihn in beide Richtungen mit dem nördlichen Zugang beim Guadalhorce-Stausee im Raum Ardales.

Weitere Orte

Weitere Orte in der Übersicht: Valle De Abdalajís, Frigiliana, Tolox, Marbella, Caleta De Vélez, Torre de Benagalbón, Benarrabá, Serrato

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Málaga.

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