Santiago De La Espada: Kultur, Natur und regionale Traditionen
Unterkünfte in Santiago De La Espada
Santiago De La Espada verbindet Kultur, Natur und regionale Traditionen auf engem Raum. Im Lugar de Encuentro LEO, einem multidisziplinären öffentlichen Kultur- und Freizeitzentrum in Santiago De La Espada, umfasst das Zentrum Ausstellungsräume, ein Auditorium für 300 Personen, eine Touristeninformation und Werkstätten. Dazu kommt ein großer Platz mit Blick auf die Sierra de Segura. Das Zentrum ist besuchbar.
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Foto: Paul Dober via Wikimedia Commons, CC BY 3.0
Kultur und Ortsbild
Die Iglesia de Santiago Apóstol verbindet gotische und levantinische Stilmerkmale. Sie wurde im 16. Jahrhundert erbaut. Auf der Plaza de la Constitución befindet sich eine Holzbalustrade aus dem 16. Jahrhundert; sie gehört zu einem ehemaligen Renaissance-Gasthaus. An derselben Plaza steht die Posada de la Ramona, die für die lokale volkstümliche Architektur steht. Auch die Ortskerne der Hauptorte von Santiago-Pontones spiegeln eine organisch gewachsene mittelalterliche Stadtstruktur wider.
Feste und regionale Traditionen
Bei der in Santiago De La Espada gefeierten Romería de Santa Quiteria führt die Prozession von der Iglesia de Santiago Apóstol nach La Carreña. Teilnehmende bringen Pferde mit und tragen andalusische oder serranische Trachten. Nach der Messe zu Ehren der Heiligen wird der Festtag anschließend am Fluss begangen. Eine weitere Tradition führt Tiere von den Ufern des Río Zumeta, etwa vier Kilometer vom Ort entfernt, durch die Hauptstraßen bis zur Plaza del Ayuntamiento.
Landschaften und Wege
In der näheren Umgebung von Santiago De La Espada liegt neben dem Weiler La Toba der Nacimiento de la Toba. Dort tritt Wasser aus einer Höhle und fließt anschließend durch den Weiler bis zu einem Wasserfall. Etwa 16 km von Santiago De La Espada entfernt steht der Pino Galapán, eine mehr als vier Jahrhunderte alte Schwarzkiefer.
Der Mirador de Zumeta, auch Salto de la Novia genannt, liegt in der näheren Umgebung an der von der Ortschaft nach Norden führenden Straße. Von dort reicht der Blick auf die Hochebene der Poyos de Mesa und auf die Sierra del Huebras. Die Höhen erreichen in diesem Bereich bis 1.600 Meter. Dort kommen unter anderem Gänsegeier, Steinadler und Wanderfalken vor.
Eine Besucherroute von Santiago De La Espada nach Juntas de Miller führt über 22 km einfache Strecke auf einer Bergstraße und verläuft über die JF-7038. Der Camino de San Juan de la Cruz verbindet Beas de Segura und Caravaca de la Cruz. Er führt durch eine Landschaft mit Bergen, Wäldern, Flüssen, Weilern, Gehöften und Dörfern.
Regionale Küche und weitere Ziele
Das traditionelle ajoatao wird mit Kartoffeln und Knoblauch zubereitet, die in der Vega de Santiago De La Espada angebaut werden. Wenn Sie weitere Orte einbeziehen möchten, finden Sie außerdem Coto-Ríos.
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