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Santiago de Calatrava: Kirchen, Feste und Olivenlandschaft

Unterkünfte in Santiago De Calatrava

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Santiago de Calatrava zeigt historische Bezüge in Bauwerken, Festtagen und Gerichten; zugleich prägen sanft gewellte Olivenhügel und das bewaldete Paraje del Caño das Landschaftsbild. Sakralgeschichte, landwirtschaftliches Umfeld und feste Traditionstermine treten hier in konkreten Plätzen, Gebäuden und Bräuchen hervor.

Kultur

Die Plaza de la Iglesia liegt erhöht gegenüber ihrer Umgebung und ist durch eine schmiedeeiserne Brüstung eingefasst. An der Ecke des Platzes steht ein steinerner Brunnen mit dem Emblem des Ordens von Calatrava. So treffen auf dem Platz ein bauliches Detail und ein sichtbarer Bezug zur Geschichte des Ordens aufeinander.

Die Iglesia Parroquial Virgen de la Estrella wurde 1723 errichtet und 1940 rekonstruiert; ihr Langhaus ist einschiffig. El Pósito ist ein bedeutendes Bauwerk des 18. Jahrhunderts. Früher diente es als Gefängnis, Getreidespeicher und Gesundheitszentrum. Die Cámara Agraria besteht aus einem Erdgeschoss und zwei Obergeschossen mit rechteckigen Öffnungen und Balkonen.

Für kulturgeschichtlich Interessierte liegen mit der Iglesia Parroquial Virgen de la Estrella, El Pósito und der Cámara Agraria unterschiedliche Bauwerke im Ortsbild. Die Plaza de la Iglesia und der Brunnen ergänzen diese Ansichten um den sichtbaren Bezug zum Orden von Calatrava.

Landschaft

Die Landschaft von Santiago de Calatrava ist durch eine Abfolge niedriger, sanft gewellter, von Olivenhainen bedeckter Hügel geprägt. Im Paraje del Caño liegt ein bewaldeter Ort an einer Quelle, die Felder und Obstgärten bewässert. Dort befindet sich auch die Ermita de la Virgen de la Cabeza.

Alte Olivenbaumstämme bieten zahlreichen Vögeln, Säugetieren und Reptilien Zuflucht. Die Landschaften der Campiña gelten als Orte zur Beobachtung von Steppenvögeln. Olivenanbau, bewaldete Quellen und offene Landschaftsräume bilden damit unterschiedliche Naturmotive innerhalb des Ortsbilds.

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Wer sich für Landschaft und Tierbeobachtung interessiert, begegnet in Santiago de Calatrava mehreren konkreten Naturmotiven: den Olivenhügeln, der bewaldeten Quelle im Paraje del Caño, alten Olivenbaumstämmen und den Landschaften der Campiña mit Steppenvögeln.

Feste und Küche

Die San-Isidro-Romería findet am zweiten Samstag im Mai im Paraje El Caño statt; dort wird diese Wallfahrt seit den 1940er-Jahren gefeiert. Den Anwesenden werden Wein, Erfrischungsgetränke und Wurstwaren vom Schwein angeboten. Zum Fest von San Sebastián am 20. Januar gehören eine feierliche Prozession und die Verehrung einer Reliquie des Heiligen. Am 25. Juli veranstaltet Santiago de Calatrava die Ferias y Fiestas zu Ehren des Apostels Santiago.

Auch die regionale Küche folgt festen Terminen. Relleno oder Mondongo ist ein typisches Gericht zum Ende der Karnevalszeit. Gachas dulces, ein Gericht mit maurischen Einflüssen, werden zu Allerheiligen zubereitet. In der Karwoche werden Potajes de bacalao gegessen und mit dem beliebten Dessert manta de bizcocho begleitet. Festkalender und Speisen bewahren dabei jeweils eigene religiöse, saisonale und kulturelle Bezüge.

Anreise

Die A-6052 Martos–Porcuna ist die wichtigste Zufahrtsstraße nach Santiago de Calatrava. In Martos verbindet sie den Ort mit der A-316, in Porcuna mit der A-305.

Weitere Ziele: Tíscar, Torres De Albánchez, Sabiote, Hornos, Cabra Del Santo Cristo, Pilas de Fuente Soto, Villacarrillo, Torre Del Campo

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Jaen.

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