La Carolina zwischen Sierra Morena und Despeñaperros
Unterkünfte in La Carolina
La Carolina liegt am Fuß der Sierra Morena und an den Grenzen des Naturparks Despeñaperros. Ein Teil des Gemeindegebiets liegt innerhalb dieses Naturparks. Die Landschaft umfasst schroffe Berge und weitläufige Dehesas; in diesen lassen sich Greifvögel beobachten.
Damit treffen in der Umgebung unterschiedliche Landschaftsformen aufeinander: der Gebirgsraum der Sierra Morena, die geschützten Bereiche des Naturparks und die offenen Dehesas gehören zur beschriebenen Landschaft von La Carolina.
Kultur
Die Kirche der Unbefleckten Empfängnis entstand als Kirche des Karmeliterinnenklosters La Peñuela. Später wurde sie zur Pfarrkirche der neu entstandenen Bevölkerung erweitert.
Der Palacio del Intendente Olavide wurde 1775 im neoklassizistischen Stil als Residenz von Pedro Olavide erbaut.
In den Palacio del Intendente Olavide ist das Museo de La Carolina integriert. Das Museum bietet Möglichkeiten, die Kultur, Geschichte und Erforschung der Stadt kennenzulernen.
Die chronologische Darstellung des Gebiets beginnt bei den ersten menschlichen Spuren aus dem Paläolithikum und reicht nahezu bis zur Gegenwart.
Im Museo de La Carolina wird der hispano-römische Bergbau hervorgehoben. Ebenso behandelt es die Entstehung und Entwicklung der Neuen Siedlungen als Kolonisationsprojekt Karls III. Zur Darstellung gehört außerdem die intensive moderne Bergbautätigkeit, die Ende des vergangenen Jahrhunderts endete.
Geschichte
Die Torres de la Aduana sind neoklassizistische Zolltürme aus dem 18. Jahrhundert. 1792 wurden die Türme versetzt, um den nördlichen Eingang der Stadt zu schützen.
Das Castillo de Navas de Tolosa ist eine kleine Höhenbefestigung. Zu ihr gehören ein ummauertes Areal und ein sechseckiger Turm.
Die Anlage gehörte zu den Festungen, die zum Schutz des Puerto del Muradal errichtet wurden. Im Juli 1212 wurde sie im Zusammenhang mit der Schlacht von Navas de Tolosa von kastilischen Truppen eingenommen.
Bei den historischen Bauwerken reicht die zeitliche Einordnung damit vom 18. Jahrhundert der Zolltürme bis zur mittelalterlichen Geschichte des Castillo de Navas de Tolosa. Die Bauformen und die überlieferten Funktionen unterscheiden sich dabei deutlich: Hier stehen Zolltürme einem befestigten Areal mit sechseckigem Turm gegenüber.
Anreise und Verbindungen
La Carolina liegt am Eingang Andalusiens am Pass von Despeñaperros und unmittelbar an der Autobahn A-IV E5.
Über die Ausfahrten 266 (Nord), 268 (Zentrum) und 270 (Süd) ist La Carolina erreichbar.
Für den Busverkehr verfügt La Carolina über einen Busbahnhof. Regelmäßige Verbindungen umfassen die Strecke Madrid–Córdoba–Sevilla. Innerprovinziale Linien führen nach Jaén, Linares, Bailén, Úbeda und Baeza.
Weitere Orte
Weitere Orte für Ihre Reiseplanung finden Sie hier: Friar, Escañuela, Cabra Del Santo Cristo, Lopera, Cuevas De Ambrosio, Canena, Alcaudete und Garcíez.
Die Fiestas de la Fundación finden vom 3. bis 5. Juli statt. Auf dem Programm stehen unter anderem die Verlesung des Fuero und eine Ehrung des Kolonisten.
Die Feier erstreckt sich über drei Tage im Juli und verbindet die Verlesung des Fuero mit der Ehrung des Kolonisten. Beide Programmpunkte gehören ausdrücklich zu den genannten Bestandteilen der Fiestas de la Fundación.
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