Mazagón: Strand, Natur und Geschichte
Strand und Natur
Mazagón: An der Playa del Parador liegt sehr feiner, ockerfarbener Sand.
Pinienhaine prägen dort eine eindrucksvolle Landschaft.
Diese Landschaft reicht von uralten Dünen bis an das ruhige Meer.
Als Küstenabschnitt bewahrt die unberührte Playa del Parador einen besonders naturbelassenen und ursprünglichen Charakter.
Ihre Ausdehnung beträgt mehr als sechs Kilometer.
Ein 2,5 Kilometer langer Holzsteg verbindet das Chaletgebiet von Bonares mit der Playa del Parador.
Das Naturdenkmal „Pino Centenario“ de Mazagón liegt wenige Meter neben dem Parador Nacional de Turismo Cristóbal Colón.
Der Pino Centenario de Mazagón ist mehr als 300 Jahre alt.
Damit stehen an diesem Küstenabschnitt unterschiedliche Landschaftselemente nebeneinander: der feine Sand der Playa del Parador, die Pinienhaine, die alten Dünen und das Meer. Der Holzsteg führt als klar benannte Verbindung vom Chaletgebiet von Bonares an diesen Strandabschnitt.
Wanderwege
Die Laguna de Las Madres ist Teil des geschützten Naturraums Paraje Natural de las Lagunas de Palos y Las Madres.
Der lineare Wanderweg an der Laguna de Las Madres beginnt im Pinienwald von Moguer.
Von dort führt er leicht ansteigend und kurvenreich weiter.
Der Weg führt zu einem höher gelegenen Punkt.
Von diesem Punkt fällt der Blick auf die Lagune.
Der Ausgangspunkt des Weges zur Laguna de Las Madres liegt an der A-494.
Er befindet sich etwa 3 Kilometer von Mazagón entfernt.
In der Umgebung von Mazagón ist der Cuesta-Maneli-Wanderweg als 1.174 Meter langer linearer Weg angelegt.
Sein Schwierigkeitsgrad ist niedrig.
Die Gehzeit beträgt 20 Minuten.
Der Zugang zum Cuesta-Maneli-Wanderweg befindet sich hinter dem Parkplatz neben dem Informationspunkt Cuesta Maneli.
Er liegt am Fuß der Düne.
Erreichbar ist dieser Zugang über die A-494 bei Kilometer 39.
Die beiden Wege sind jeweils mit einem benannten Ausgangspunkt und einer eigenen Streckenbeschreibung verbunden. Bei der Laguna de Las Madres führen Pinienwald, Anstieg und Kurven zu einem erhöhten Blickpunkt. Beim Cuesta-Maneli-Weg sind die lineare Anlage, die kurze Gehzeit und der Zugang am Dünenfuß ausdrücklich bestimmt.
Kultur und Geschichte
Der Faro del Picacho, auch Faro de Mazagón genannt, markiert seit seiner Inbetriebnahme im Jahr 1902 die Einfahrt zum Hafen von Huelva.
Der Leuchtturm ist etwa 20 Meter hoch.
Sein Turm ist achteckig.
Das Bauwerk ist an ein Wohngebäude angebaut.
Das Leuchtfeuer ist weiterhin in Betrieb.
Im Gebäude finden regelmäßig kulturelle Aktivitäten statt.
Die Torre del Oro, auch Torre del Loro genannt, bewahrt die Überreste eines Wachturms.
Dieser Wachturm wurde während der Herrschaft Philipps II. errichtet.
Er diente der Überwachung und Verteidigung der Küste.
Sein historischer Zweck richtete sich gegen nordafrikanische Piraterie.
Am Faro del Picacho treffen die Bezeichnungen Faro de Mazagón und Faro del Picacho auf ein Bauwerk mit achteckigem Turm und angebautem Wohngebäude. Die Torre del Oro beziehungsweise Torre del Loro verweist dagegen auf eine ältere Küstenbefestigung, deren Überreste erhalten sind und deren Zweck in der Überwachung und Verteidigung lag.
Hafen und Naturraum
Der Puerto de Mazagón ist ein Sporthafen.
Er verfügt über 819 Liegeplätze.
In der Umgebung des Acantilado del Asperillo leben bedrohte Arten.
Dazu zählen die Maurische Landschildkröte, die Lataste-Viper, der Iberische Luchs und der Ichneumon.
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