Mairena: Wege, Feste und die Spuren der Alpujarra
Wege durch Mairena
Der PR-A 421 – Sendero Acequia Real de Mairena ist 9 km lang. Die angegebene Dauer beträgt zu Fuß 2 Stunden und 40 Minuten, mit dem Fahrrad 40 Minuten. Der Weg beginnt am Ortseingang von Mairena, führt durch den Ortskern zu Las Eras, verläuft an der Acequia Real de Mairena entlang und kehrt über die Straße von Júbar zurück. Für die Strecke gilt: Auf dem Weg bleiben und Privateigentum respektieren.
Durch Mairena führt außerdem der Abschnitt des GR-7 auf ehemaligen Verbindungswegen der Alpujarra. Der Camino de la Sierra ist ein 5 km langer Weg von Mairena über die Acequia Real und Júbar zurück nach Mairena. Unterhalb des Ortes führt eine Piste durch Obstgärten und landwirtschaftliche Flächen zur Straße von Laroles nach Valor.
Aussichten, Wasser und ländliche Spuren
Vom Aussichtspunkt an der Einsiedelei von Mairena reicht der Blick auf die Sierra de la Contraviesa, die Sierra de Gádor, die Sierra Nevada und mehr als zehn umliegende Dörfer. Auch der Peñón de la Alfaguara bietet Ausblicke auf die Landschaft und das Dorf; am Ort gibt es Hinweise auf einen mittelalterlichen Friedhof.
An der historischen Fuente Alta in Mairena wird weiterhin Wasser wegen seines Geschmacks und der ihm zugeschriebenen Eigenschaften gesammelt. Unterhalb der Fuente Alta befindet sich das Lavadero de Mairena, das als bedeutender öffentlicher Ort für Arbeit und weibliche Kommunikation gilt. Der Mirador de Mairena bietet Ausblicke auf das Dorf und verfügt außerdem über einen Outdoor-Fitnessbereich für Erwachsene.
Oberhalb von Mairena befindet sich eine Gruppe aus sieben aus großen flachen Steinen errichteten Dreschplätzen für landwirtschaftliche Zwecke. Las Eras gilt als die größte und am besten erhaltene Gruppe traditioneller Dreschplätze der Umgebung. Die Molino de la Trujilla ist als bemerkenswerte Mühle mit Mairena verbunden. Bei Mairena steht außerdem der Castaño Grande de los Molinos, ein großer Baum im Kastanienhain von Praomonte.
Kirche und überlieferte Orte
Die heutige Iglesia Parroquial del Santo Cristo de la Luz in Mairena wurde 1704 begonnen und ist ein Beispiel für die fortbestehende religiöse Mudéjar-Architektur. Das frühere Gebäude an dieser Stelle wurde zwischen 1604 und 1610 errichtet. In der näheren Umgebung liegt die Piedra de los Tiempos, ein legendärer Felsen, dem früher wohltätige Kräfte für die Ernten zugeschrieben wurden.
Geschmack und Feste
Die Ollas de San Marcos sind ein gemeinschaftlich zubereitetes Gericht aus Speck, Blutwürsten, Kardonen, Fenchel, Hülsenfrüchten und Kartoffeln. Mit dem Fest Ollas de San Marcos ist in Mairena der 25. April verbunden. Bei der Prozession geht es zur Piedra de los Tiempos, wo die Felder gesegnet werden.
Zum San-Juan-Brauch in Mairena am 23. Juni gehört das Waschen des Gesichts an der Fuente Alta. Mit dem Fest Santo Cristo de la Luz ist der 18. September verbunden; dazu gehören eine Prozession am Samstagnachmittag, Bänderläufe und eine nächtliche Verbena.
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