Ítrabo: Altstadt, Weintradition und Wege durch die Landschaft

File:Fields east of Itrabo seen from Calle Ofra.jpg File:Fields east of Itrabo seen from Calle Ofra.jpg Foto: Helge Høifødt via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Ítrabo zeigt seinen Charakter in einer vollständig maurisch geprägten Altstadtstruktur. Im historischen Zentrum stehen weiß getünchte Häuser an engen Gassen. Für Sie entsteht so ein Ortsbild, dessen besonderer Reiz in der Verbindung aus klarer Architektur, verwinkelten Wegen und gewachsenen lokalen Traditionen liegt.

Altstadt und Festkultur

Diese historische Kulisse wird durch die Fiesta del Vino um eine ausgeprägte lokale Festtradition ergänzt. Bei dem Fest treten kleine Winzer in einem Wettbewerb um den besten Most des Jahres an. Nach dem Wettbewerb findet auf der Plaza de Andalucía ein gemeinsames Essen statt, an dem alle Interessierten teilnehmen können. Wein und gemeinsames Essen gehören hier damit zu einem konkreten Teil des örtlichen Erlebens.

Zeugnisse des Alltags und der Geschichte

Zu den anschaulichen Zeugnissen des früheren Alltags gehört das Lavadero de la Carmeta. Es bewahrt seinen ursprünglichen typologischen Wert und enthält längs angeordnete Waschbecken, die von einem Wasserkanal gespeist werden. Zugleich ist es eine alte Quelle mit einem öffentlichen Waschplatz, der weiterhin als Treffpunkt der Bewohner dient. Das Lavadero liegt an der Calle Jose Martin Recuerda.

Auch die sakralen Bauwerke führen in verschiedene historische Ebenen. Für die Ermita de Nuestra Señora Virgen de la Salud gibt es Hinweise, die bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts zurückreichen. Die Ermita liegt nördlich von Ítrabo, abseits der Carretera La Era. Ein Tempel im neoklassizistischen Stil wurde in Ítrabo zwischen dem 16. und 17. Jahrhundert errichtet.

Ein weiteres historisches Bauwerk ist das Molino de Harina y Aceite in Ítrabo. Es handelt sich um ein Bauwerk maurisch-mudéjaren Typs mit zwei Räumen, die jeweils einen eigenen Zugang haben. Das Molino liegt östlich des Ortes an der Cuesta Rio.

Wandern zwischen Gärten und Schluchten

Der Wanderweg Ítrabo–La Guindalera führt an Familiengärten und subtropischen Anbauflächen vorbei und bietet Ausblicke auf den Barranco del Río Nacimiento. Die neun Kilometer und der überwiegend unbefestigte Untergrund geben der Runde einen klar umrissenen Rahmen für die Tagesplanung. Für aktive Tage steht außerdem die Route Nacimiento río Ítrabo–Picacho Bodíjaras zur Verfügung: Sie ist ein markierter Rundweg von 9 Kilometern, der überwiegend über unbefestigte Wege führt.

Eine weitere Route ist der León Africano. Sie beginnt in Ítrabo.

Naturerbe von Ítrabo

Zur natürlichen Seite des Reiseziels gehören die Quelle und der Wasserfall des Paraíso. Beide gehören zum Naturerbe von Ítrabo.

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