Mecina Fondales – Wanderwege, Ortsbild und Geschichte

File:Mecina Fondales.JPG File:Mecina Fondales.JPG Foto: Quiebrajano via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Wanderwege und Routen

Durch den Ort Mecina-Fondales führt der GR-142, ein 144 Kilometer langer linearer Fernwanderweg von Lanjarón nach Fiñana, der im Jahr 2001 homologiert und ausgeschildert wurde. Die kommunale Route 6 verbindet Mecina und Ferreirola über die Escarihuela de Fondales, den Cerro Corona und die Escarihuela de Panjuila. Ausgeschilderte Wanderwege verbinden die drei Siedlungen Mecina, Mecinilla und Fondales miteinander. Sie können die im Gelände ausgeschilderten Routen der Gemeinde La Taha durch sieben herunterladbare Broschüren ergänzen. Für Ihre Wanderplanung können Sie die Streckenlänge, die benannten Wegpunkte, die verbundenen Siedlungen und die sieben Broschüren als konkrete Orientierung verwenden.

Ortsbild und Kulturerbe

Der städtebauliche Grundriss von Mecina ist in seiner Anlage an die Hangneigungen des Geländes angepasst. Mecina ist um eine gemeinschaftliche Tenne angelegt, von der aus die Straßen strahlenförmig hangabwärts verlaufen. Das traditionelle Straßenbild von Mecina umfasst Tinaos, Galerien, Durchgänge und Gassen in der Siedlung. Die ehemaligen Schulen von Mecina beherbergen heute das Centro de Estudios de Sierra Nevada y la Alpujarra, kurz CESNA, einen Kulturraum für Versammlungen, Ausstellungen und verschiedene Veranstaltungen. Bereich 2 der geschützten historischen Stätte umfasst den Ortskern von Mecina und seine terrassierte Anbauzone. In Mecina bilden die traditionell gebauten Siedlungsbereiche und die landwirtschaftlich genutzten Flächen ein untrennbares denkmalgeschütztes System. Das historische Gebiet La Tahá umfasst sechs Siedlungseinheiten, darunter die Siedlung Mecina-Fondales.

Kirche und historische Bauwerke

Die Kirche von Mecina-Fondales besitzt ein einschiffiges rechteckiges Langhaus, Seitenkapellen sowie einen Turm, der an den Chorraum angesetzt ist. 1536 wurde an der Kirche von Mecina-Fondales gearbeitet; möglicherweise handelt es sich bei dem Bau um das ehemalige, zur Kirche geweihte Moscheegebäude. 1564 wurde der Innenraum der Kirche von Mecina-Fondales mit Verzierungen aus glasierter Keramik ausgestattet. Der Puente Romano überquert den Fluss Trevélez und war Teil des alten Königswegs nach Almería; wahrscheinlich stammt der als Puente Romano bezeichnete Bau aus der islamischen Zeit. Neben dem Puente Romano sind die Überreste einer alten Getreidemühle zu sehen. In Mecina-Fondales befindet sich das öffentliche Waschhaus Lavadero público de Mecina-Fondales.

Die historischen Bauwerke stehen dabei nicht nur für einzelne Datierungen: An der Kirche verbinden sich die bauliche Form, die Arbeiten von 1536, die mögliche Vorgeschichte als geweihte Moschee und die keramische Ausstattung von 1564. Am Fluss Trevélez treffen die alte Verbindung nach Almería, die wahrscheinliche islamische Entstehungszeit des Puente Romano und die sichtbaren Mühlenreste aufeinander. Das Waschhaus ergänzt diese Folge um eine öffentliche Einrichtung innerhalb von Mecina-Fondales. Die Ortsgeschichte wird dadurch an Bauform, Datierung und Nutzung sichtbar.

Wasser und Ortsbereich

Zum gleichen übergeordneten Ortsbereich gehört als weiterer Ort Ferreirola. Am Ortsende von Mecina führt ein Weg zur Alberca Grande, einem großen Wasserreservoir, das in diesem Gebiet die Bewässerungszeiten und Bewässerungsanteile regelt. In Mecina gibt es eine Quelle mit eisenhaltigem Wasser.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: La Mamola.

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