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Villaharta: Quellen, Wege und Sierra Morena

Unterkünfte in Villaharta

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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File:Casa consistorial de Villaharta.jpg File:Casa consistorial de Villaharta.jpg Foto: Rastrojo via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

In Villaharta treffen eisenhaltige Quellen, historische Wege, Dehesa-Landschaften und ein Ortsbild mit weiß getünchten Fassaden aufeinander. Zwischen Wanderstrecken, alten Quellorten und Spuren regionaler Geschichte entsteht ein vielseitiges Bild des Ortes.

Routen

Eine markante Strecke ist die Ruta de las Fuentes Agrias. Sie beginnt im Parque de Elías Cervelló in Villaharta und bildet eine 8,38 Kilometer lange Rundroute mit leichtem Schwierigkeitsgrad. Die Dauer beträgt etwa drei Stunden.

Die Route of the Sour Springs II ist 7,67 Kilometer lang, leicht und dauert etwa drei Stunden. Sie führt durch die Dehesa Nueva von Espiel-Villaharta und über historische Wege, die früher von Kurgästen zu den Quellen San Rafael und La Lastra genutzt wurden. Eine weitere Verbindung von Weg, Landschaft und historischem Verlauf bietet die Route Merendero de Las Serranas–Camino de las Monjas: Sie ist fünf Kilometer lang, weist 184 Höhenmeter im Aufstieg auf, verläuft abschnittsweise über den GR-48 und den Camino Mozárabe de Santiago und führt zu einer Picknickstelle zwischen Steineichen.

Zum Arroyo de las Serranas führt der Camino del Molinillo als 2,6 Kilometer lange lineare Route mittleren Schwierigkeitsgrads. Für den Hin- und Rückweg sind etwa zwei bis drei Stunden vorgesehen; botanisches, faunistisches und landschaftliches Interesse gehören zu den ausdrücklich beschriebenen Merkmalen. Der Camino de la Mimbre beginnt an der Kreuzung der Calle Camino del Cementerio mit der Straße nach Obejo in Villaharta.

Landschaft

Der Camino de Pedrique führt in eine Dehesa-Landschaft mit mediterranem Buschland, Steineichen, Zistrosen, Mastixsträuchern und Ginster. Der Weg führt außerdem zum ehemaligen Monasterio de Pedrique, das heute die Casa Museo de Aurelio Teno beherbergt.

Zur Landschaft der historischen Quellen gehört die Fuente Boca del Infierno. Die historische eisenhaltige Quelle entspringt aus einem alten Wasserstollen, ist von Buschland umgeben und versorgte in der Vergangenheit die alten Pavillons des Balneario de Villaharta.

Kultur und Geschichte

Die Fuente de El Cordel liegt im Gemeindegebiet von Villaharta und ist historisch eng mit der Cañada Real Soriana verbunden. Der letzte Abschnitt des Camino Mozárabe de Santiago durch Villaharta führt über die Cuesta de la Matanza zu den eisenhaltigen Quellen El Cordel und Malos Pasos.

Die Fuente Malos Pasos liegt an der Cañada Real Soriana und ist ein wichtiger Punkt am Camino Mozárabe de Santiago. Ihre eisenhaltigen Wässer weisen eine rötliche Färbung auf. Die Fuente de El Cordel besitzt einen sechseckigen Pavillon im regionalistischen Stil, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus Sichtziegeln errichtet und mit einem Kreuzrippengewölbe überdeckt wurde.

Die Altstadt von Villaharta liegt auf einem Hügel und weist steile Straßen sowie weiß getünchte Fassaden auf. Der Horno de Cal „Calerín“ ist ein restauriertes Zeugnis der volkstümlichen Industriearchitektur.

Weitere Orte derselben übergeordneten Ebene sind Cabra, Almodóvar Del Río, Fuente Obejuna, La Guijarrosa, La Fuente Grande, Luque, El Villar und Cañete De Las Torres.

Natur

Die Himmel von Villaharta gehören zur Reserva Starlight de Sierra Morena. In diesem Gebiet können Greifvögel bei der Jagd beobachtet werden; außerdem lassen sich dort Spuren von Wildschweinen oder Hirschen finden.

Von einem Aussichtspunkt bietet sich ein Panoramablick auf Villaharta, seine weißen Fassaden und die Sierra del Enjambradero.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cordoba.

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