Rivero de Posadas: Architektur, Wege und Flamenco
Unterkünfte in Rivero De Posadas
Architektur und Geschichte
Rivero de Posadas ist eine landwirtschaftliche Siedlung im ehemaligen Gebiet Vega. Ihr Projekt stammt aus dem Jahr 1953 und wurde vom Architekten Francisco Giménez de la Cruz entworfen. Die Siedlung wurde in den 1960er-Jahren angelegt. Seit 2008 ist Rivero de Posadas wegen seiner Besonderheit in das Andalusische Register für zeitgenössische Architektur aufgenommen. Die Kirche des Kolonisationsorts Rivero de Posadas gilt als Kulturerbeobjekt.
Die zeitliche Abfolge bleibt dabei klar: Das Projekt wurde 1953 entworfen, während die Siedlung erst in den 1960er-Jahren angelegt wurde. Entwurf und spätere Umsetzung stehen damit als zwei unterschiedliche Stationen nebeneinander. Zur architektonischen Einordnung gehört außerdem die Kirche des Kolonisationsorts, die als Kulturerbeobjekt gilt.
Natur und Ortsgebiet
Ein Araar (Tetraclinis articulata) in Rivero de Posadas genießt besonderen städtebaulichen Schutz. Die Route der bemerkenswerten Bäume führt durch das Ortsgebiet von Posadas, durch Rivero de Posadas und durch das ländliche Umfeld. Sie zeigt fünf Baumexemplare: Araar, Eucalipto rojo, Acebuche, Morera und Casuarina.
Die Baumroute beschränkt sich dabei nicht auf einen einzelnen Standort. Ihr Verlauf umfasst das Ortsgebiet von Posadas, Rivero de Posadas und das ländliche Umfeld; die fünf Baumexemplare gehören zu unterschiedlichen Baumarten. Für den Araar gilt zusätzlich besonderer städtebaulicher Schutz.
Wege
Ein Fuß- und Radweg verbindet Posadas mit Rivero de Posadas. Der Weg verläuft über den Cordel de Peñaflor. Dieser war früher ein Kalifatsweg und später ein Königlicher Weg Córdoba–Sevilla. Parallel zum Weg verläuft der Guadalquivir.
Der Weg trägt dadurch mehrere historische Bezüge zugleich: Der Cordel de Peñaflor war zunächst ein Kalifatsweg und wurde später zum Königlichen Weg Córdoba–Sevilla. Seine Nutzung als Fuß- und Radweg steht neben dieser historischen Weggeschichte, während der Guadalquivir parallel verläuft.
Flamenco
Die Peña Flamenca de Posadas mit dem Namen Luis de Córdoba befindet sich in der Calle Los Naranjos in Rivero de Posadas. Zu den Künstlern, die in der Peña Flamenca Luis de Córdoba aufgetreten sind, gehören Camarón de la Isla, Chano Lobato, Merengue de Córdoba, Chiquetete und Farruco. Insgesamt fanden in der Peña Flamenca Luis de Córdoba 28 Flamenco-Festivals statt.
Mit der Calle Los Naranjos ist der Ort der Peña konkret benannt. Die Liste der aufgetretenen Künstler reicht von Camarón de la Isla und Chano Lobato bis zu Merengue de Córdoba, Chiquetete und Farruco. Daneben steht die eigenständige Angabe von insgesamt 28 Flamenco-Festivals, die in der Peña Flamenca Luis de Córdoba stattfanden.
Feste
Die Feria von Rivero de Posadas findet rund um den 15. Mai statt, dem Festtag des Schutzpatrons San Isidro Labrador. Zur Feria gehört ein Wettbewerb für Paellas und Desserts.
Der Termin ist mit dem Festtag des Schutzpatrons verknüpft, bleibt mit „rund um“ aber zeitlich offen. Kulinarisch gehört nicht nur ein einzelner Wettbewerb dazu: Paellas und Desserts bilden die beiden genannten Wettbewerbskategorien.
Die Asociación Cultural Belén Rivero de Posadas öffnete im Dezember ihre große Weihnachtskrippe für die Öffentlichkeit.
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